+
Den Quali in der Tasche haben diese Rotter Mittelschüler.

Zeugnisvergabe

Letzte Abschlussklasse an der Mittelschule Rott

Rott - Nicht nur für die 13 Rotter Mittelschüler persönlich war es ein bedeutender Abschluss: Sie sind nämlich die letzten, die ihr Zeugnis im sogenannten Mittelschulverband Rott ablegten. Geschichte ist fortan auch der bisherige Rektor Tobias Pupeter.

Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf die Schüler der neunten Jahrgangsstufe in Rott. Eingeleitet wurde dieser mit einer festlichen Abschlussfeier in Epfach. Begonnen hatte der Abend mit einer Andacht in der Kirche St. Bartholomäus in Epfach. Diakon Georg Seidenspinner fand passende Worte für die jungen Menschen, aber auch für deren Lehrer und Angehörige. Auch in Form eines modernen Liedes „Irgendwas bleibt“ von Silbermond. Es drückt die Sehnsucht nach Halt, Geborgenheit, Sicherheit und Orientierung aus.

Nach der Messe sorgte die Abschlussklasse selbst für einen kurzweiligen Abend im Gasthaus Zur Sonne. Voll des Lobes war auch die Klassenlehrerin Angelika Rauch. Sie habe nun zum zweiten Mal in ihrem Leben 100 Prozent Quali – weil es all ihre Schüler packten. „Darüber bin ich genauso happy wie ihr.“ Und obendrein lauter gute Prüfungsnoten. „Was will man mehr“, sagt Rauch, die abschließend das Schulleben der Absolventen kurz und knackig Revue passieren lies: „Es hat bombastisch geklappt, ich will euch gratulieren, danke für drei witzige Jahre mit euch.“

Tobias Dirr hatte eine perfekte Zehn-Minuten-Präsentation zusammengestellt – Vorlesetage, Berufsschule, Skilager, Praxistage, Betriebsbesichtigungen, Christbaumaufstellen, Landtagbesichtigung und der Klassenfahrt nach Venedig. Untermalt hat er die Show mit Musik. Das kam bei den Gästen und Klassenkameraden richtig gut an.

Beim Tanzkurs, den sie bei Tanzschule Payer in Landsberg belegten und dessen Abschluss ebenso an diesem Abend stattfand, standen Walzer und Boogie auf dem Programm. Außerdem sorgten musikalische Einlagen von Schülern und dem scheidenden Rektor Tobias Pupeter für heitere Stimmung.

Rektor Pupeter hatte auch ein kleines Seil mitgebracht, an dem er mit einer kleinen Schultüte beginnend Grundlagen aus dem Schulleben erklärte. Es sei das Rüstzeug für das Leben, sagte er. „Nutzt die Chance, macht was draus. Anfang und Ende liegen oft eng beieinander. Die Schule ist jetzt zu Ende. Und Neues beginnt.“

Dann Pupeters Abschied: Als er am allerersten Tag an die Rotter Schule gekommen sei, sei er von der Klasse mit einem selbstgebackenen Kuchen mit Kerze willkommen geheißen worden. Dies gab er nun am Ende seiner Rotter Schulzeit ebenso in Form eines selbstgebackenen Kuchens an die Klasse zurück, die an diesem Abend vor allem bei der Zeugnisübergabe im Mittelpunkt stand.

ale

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kinsau bietet auch Auswärtigen Bauplätze
„Bauen, Bauen, Bauen und nochmal Bauen!“, fordert die Bayerische Staatsregierung von Städten und Gemeinden. Wohnraum wird im Freistaat immer knapper. Wir wollen in …
Kinsau bietet auch Auswärtigen Bauplätze
Einbrecher um 1.15 Uhr im Pflegeheim: „Wollte nur meine Oma besuchen“
Ein dreister Einbrecher ist in der Nacht zu Freitag auf frischer Tat im Schongauer Heiliggeist-Pflegeheim ertappt worden - offenbar so früh, dass er noch nicht …
Einbrecher um 1.15 Uhr im Pflegeheim: „Wollte nur meine Oma besuchen“
Nicht abgeholte Kinder Fall für Polizei?
In Schongaus städtischen Kindergärten werden Kinder, die von ihren Eltern nicht rechtzeitig abgeholt werden, notfalls dem Jugendamt oder sogar der Polizei übergeben. Das …
Nicht abgeholte Kinder Fall für Polizei?
Die Nonnen sind los!
Der Theaterverein Treibhaus bringt ein neues Stück auf die Bühne: Im Rainer-Endisch-Saal in Herzogsägmühle präsentiert die Gruppe „Sister Act“.
Die Nonnen sind los!

Kommentare