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Mindestens 3000 Zuschauer kommen am Samstag zum Gudiwurm ins Mühlendorf. An Themen hat es den teilnehmenden Narren nicht gefehlt. 
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Mindestens 3000 Zuschauer kommen am Samstag zum Gudiwurm ins Mühlendorf. An Themen hat es den teilnehmenden Narren nicht gefehlt. 
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Mindestens 3000 Zuschauer kommen am Samstag zum Gudiwurm ins Mühlendorf. An Themen hat es den teilnehmenden Narren nicht gefehlt. 
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Mindestens 3000 Zuschauer kommen am Samstag zum Gudiwurm ins Mühlendorf. An Themen hat es den teilnehmenden Narren nicht gefehlt. 

3000 Narren beim Schwabsoier Faschingsumzug

Alaaf und Helau in Schwabsoien

Schwabsoien - Mindestens 3000 Zuschauer kommen am Samstag zum Gudiwurm ins Mühlendorf. An Themen hat es den teilnehmenden Narren nicht gefehlt. 

Bei strahlend blauem Himmel zog der mächtige Gudiwurm mit buntem Themenmix durch das Mühlendorf, vorbei an großteils maskierten und prächtig aufgelegten Zuschauern. Mindestens 3000 waren es am Samstagnachmittag. „Jedenfalls so viel wie noch nie“, sagte Moderator Maximilian Hartmann oben auf der Sprecherbühne. 

21 Festwagen, große und kleinere, acht Fußgruppen, die Faschingsgarden aus Schwabsoien, Hohenfurch und Schongau, die Blaskapellen aus Schwabsoien und Sachsenried/Osterzell sowie das Soier Schlagwerk bildeten den mächtigen Faschingszug durch das Mühlendorf. 

Es war heuer die 24. Auflage des Faschingszuges seit 1991. Auch in diesem Jahr hat es den Narren an Themen wahrlich nicht gemangelt. Die Faschingsfreunde Schwabsoien bezeichnen die derzeitige Politik in Deutschland als „Kasperltheater“. Die Wirtschaft sehen sie mit dem Abgasskandal belastet, beim Sport richten sie ihr Augenmerk auf das gekaufte Sommermärchen und bei der Politik auf das „Wir schaffen das“ der Kanzlerin. Die CSU Schongau schaffte mangels Zeit für den Umzug gerade noch ein niedlich kleines Festwägelchen.

"Wäre doch statt Mutti unser König Ludwig II. da" 

Die politische Persiflage der Mannen um Oliver Kellermann und Michael Eberle: „Wär doch statt Mutti unser König Ludwig II. da.“ Die Faschingsfreude Altenstadt sind heuer allerorts für den Narren-Verleih zuständig. „Schongau und Hohenfurch zum Hohn, sitzen Altenstadter auf ihrem Thron.“ Die Landjugend aus Schwabsoien indes ist sich sicher, dass man für Apres-Ski nicht unbedingt einen Schnee braucht. „Wir gehen in die Hüttn zum Schüttn.“ Dass das G 3 der Bundeswehr als Scharfschützengewehr eher nicht taugt, findet die Peitinger Landjugend. „Wir empfehlen daher den Schützen eine Benutzung erst ab 1,3 Promille.“ 

Norbert Biller von der Schongauer Faschingsgesellschaft im Spaß-Mobil hält Angie und Horst für das ideale Polit-Traumpaar schlechthin. Und schließlich plädieren die Faschingsfreunde Burggen dafür, Cannabis in Bayern zu legalisieren. Landrätin und Altbürgermeister unter den Narren Eine Menge Arbeit und tolle Einfälle haben sich alle gemacht, die 21 Wagenbauer und auch die acht Fußgruppen. 

Nach dem Umzug Party im Festzelt

Als Moderatoren mit detailgenauen Kenntnissen über sämtliche Gruppen und auch über die Motive der Wagenbauer erwiesen sich zweiter Bürgermeister Manfred Schmid und Maximilian Hartmann. Sie waren es auch, die unter den etlichen tausend Zuschauern, die zudem zudem überwiegend maskiert waren, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Schwabsoiens Bürgermeister Siegfried Neumann sowie die beiden Altbürgermeister Willi Helmer und Erwin Sporer ausgemacht haben. 

Nach dem Umzug sickerten Aktive und Zuschauer in das riesige Festzelt ein, in dem die beiden Bands „Allgäu-Feager“ und „Bloody Chickenheads“ für ausgelassene Stimmung sorgten. Es waren übrigens getrennte Eingänge. U 18 links, acht Euro, U 16 rechts, sechs Euro. Walter Kindlmann

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