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Alkohol hielt Schongauer Polizisten auf Trab

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Schongau - Am Faschingswochenende hatten die Schongauer Polizeibeamten einiges zu tun. Betrunkene Autofahrer und Kinder mit Alkoholvergiftung: an Pause war nicht zu denken.

Einen straffen Dienstplan hatten die Schongauer Polizeibeamten am Faschingswochenende, von einem Delikt ging es zum anderen. Die Ursache: Alkohol. Angefangen hatte der Wettlauf der Polizisten bereits in der Weiberfastnacht von Donnerstag auf Freitag. Dass die nicht nur von faschingsbegeisterten Frauen gefeiert wurde, bewies um sieben Uhr morgens ein 27-jähriger Oberpfälzer. „Den haben wir in der August-Moralt-Straße in Peiting aufgegriffen, weil er nur spärlich bekleidet, dafür aber enorm alkoholisiert war“, erzählt Polizeihauptkommissar Rudolf Fischer.

Mit einem ebenfalls betrunkenen 33-jährigen Peitinger hatten die Polizisten als nächstes zu tun. Samstagmorgen gegen drei Uhr bemerkten sie ihn bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in der Peitinger Bergwerkstraße. Mit einem Promillewert von 0,86 muss sich der Mann nun auf ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einstellen.

Mit gleich mehreren betrunkenen Personen und sogar einem stark alkoholisiertem Wirt hatten die Polizisten am Samstagmorgen gegen 5.40 Uhr zu tun. Bei der Kontrolle einer Peitinger Gaststätte stellten sie fest, dass trotz der Sperrstunde noch mehr als 20 Personen zu Gast waren und außerdem geraucht wurde. Den ebenso betrunken Wirt erwartet nun ein Verfahren.

Am Samstagabend gegen 23 Uhr ging der Stress für die Polizisten weiter, als sie einen 14-jährigen Jungen wegen einer Alkoholvergiftung ins Peißenberger Krankenhaus einliefern mussten. Bei einer privaten Feier hatte er wohl eindeutig zu tief ins Glas geschaut. „Genau wie drei weitere stark betrunkene Faschingswütige“, erzählt Fischer. Die hatten zwar keine Alkoholvergiftung, wurden aber im Schongauer Innenstadtbereich beim Urinieren in der Öffentlichkeit erwischt. Die Konsequenz: eine Anzeige.

Nur kurze Zeit später fiel den Polizisten in Hohenpeißenberg eine 29-jährige Frau auf, die die Beamten unter ihre Fittiche nehmen mussten. „Vor lauter Alkohol war sie völlig hilflos“, so Fischer. Eine weitere anstrengende Aufgabe für die Polizisten, zumindestens für die nächsten Stunde war dann aber Ruhe.

(fra)

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