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Handfest ging es am Montagabend in der Altenstadter Asylbewerberunterkunft zu.

Altenstadt

Asylbewerber prügeln sich und treten Hund

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Altenstadt - Hoch her ging es am Montagabend in der Altenstadter Asylbewerbeunterkunft. Die Polizei ermittelt wegen mehrere Fällen von Körperverletzungen.

Die Eskalation begann am Montagabend eigentlich aus einer Nichtigkeit heraus. Laut Polizei diskutierte gegen 20.35 Uhr ein Sicherheitsdienstmitarbeiter mit einem 19-jährigen Afghanen, in dessen Verlauf der junge Asylbewerber seinen Gegenüber beleidigte. Warum, ist unklar. Gleichzeitig mischte sich ein 22-jähriger Afghane in die Diskussion ein. Als ein weiterer Sicherheitsdienstmitarbeiter mit seinen Diensthund dazu kam, eskalierte die Situation unvermittelt. Denn der 22-Jährige trat mit dem Fuß nach dem Hund und traf ihn mit voller Wucht an der Schnauze.

Ein dritter afghanischer Flüchtling (21) wollte dann laut Polizei die Streitigkeiten schlichten, zog dadurch aber die Wut des 22-Jährigen auf sich, der ihn unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 21-Jährige revanchierte sich ebenfalls mit einem Faustschlag. Nun mischten sich noch weitere Heimbewohner in die körperliche Auseinandersetzung ein, wobei ein 20-jähriger afghanischer Flüchtling mehrmals gegen die drei vorher genannten Afghanen sprang.

Trotz der aufgeheizten Atmosphäre gelang es dem Sicherheitsdienst, die Situation zu beruhigen. Doch die Revanchegelüste waren bei einigen Beteiligten offenbar noch zu groß.  Denn der 21-Jährige, der den ersten Streit hatte schlichten wollen, bekam kurz darauf in seinem Zimmer ungebetenen Besuch von seinen 19 und 20 Jahre alten Landsmännern. Die beiden schlugen mehrmals auf den 21-Jährigen ein.

Alle drei Hauptbeteiligten waren laut Polizei sichtlich alkoholisiert und wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Personen wurden in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion transportiert. Es wurden mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie wegen Beleidigung und eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

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