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Seit dieser Woche am Himmel über Schongau: Die Bundeswehr unternimmt Testflüge mit dem Militär-Airbus A400.

Bundeswehr übt mit a400m 

Koloss am Himmel über Altenstadt und Schongau

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Erst war nur ein tiefes Brummen zu hören, dann tauchte er am Himmel auf: Der neue Airbus A400M der Bundeswehr kommt seit Montag zu Testflügen nach Altenstadt. Bis Freitag werden die Tests andauern.

Altenstadt – Bei den Überflügen in rund 400 Metern Höhe wird nach Angaben von Presseoffizier Christoph Hartung die Zusammenarbeit der Flugleiter am Boden mit der Crew an Bord des Militär-Airbus geprobt. In Zukunft soll der Riesenflieger mit 42-Meter-Spannweite regelmäßig nach Altenstadt kommen, um bis zu 1000 Kilogramm schwere Lasten und Fallschirmspringer abzusetzen. Wie oft und in welchem Umfang das geschehen wird, ist nach Angaben des Offiziers noch offen. Die Details werden seinen Angaben nach noch „auf politischer Ebene entschieden“.

Der Termin der nächsten Übung in Altenstadt steht aber schon fest: Der Nachfolger der Transall wird in der 38. Kalenderwoche (Mitte/Ende September) wieder am Himmel auftauchen. Dann wird der vielseitig einsetzbare Militärtransporter, der mit bis zu 37 000 Kilogramm beladen werden kann, in Altenstadt auch Lasten abwerfen. Wann das erste Mal Fallschirmspringer abgesetzt werden, steht nach Auskunft Hartungs noch nicht fest. Auf die Einsätze der kleinen Maschinen (M-28 Skytruck und SC-7 Skyvan), die derzeit in Altenstadt starten, um Fallschirmspringer in die Luft zu bringen, wird der Riesenvogel nach Angaben des Pressoffiziers aber ohnehin keinen Einfluss haben. Die Flugzeuge werden auch in Zukunft wie gewohnt weitegeführt. „Es wird sich nichts ändern, die M-28 sind auch von der Lärmbelästigung leiser“, erklärt der Bundeswehrsprecher (siehe Bericht unten).

Dass der A400M aber auch leiser ist als die Transall-Maschinen, davon kann sich das Schongauer Land derzeit bei den Überflügen des Kolosses am Himmel überzeugen. Seinem Hersteller Airbus und den Käufern hat der A400M in Vergangenheit wegen Kostensteigerungen und verspäteter Auslieferung nicht immer viel Freude bereitet. Die noch aus den 1960er Jahren stammenden Transall-Maschinen mussten länger in der Luft bleiben als gedacht – und werden voraussichtlich auch noch bis 2021 gebraucht.

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