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Gemeinde schafft neue Sehenswürdigkeit

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Auf dem nördlichen Teil des Via Claudi Platz (hinten) soll das Langhaus gebaut werden. © wk

Der Via Claudia Platz in Altenstadt bekommt mit einem Langhaus samt Walldach eine weitere Sehenswürdigkeit, in der zudem künftig die Informationstafeln übersichtlich und gebündelt angebracht werden.

Altenstadt Die Voraussetzungen für das rund 20 000 Euro kostende Bauwerk werden heuer noch geschaffen. Wie Bürgermeister Albert Hadersbeck auf der Sitzung des Gemeinderates erläuterte, wurden bereits mehrere Gespräche geführt. Beispielsweise, ob das Projekt über Leader gefördert werden könnte, Oder ob dafür als länderübergreifendes Kooperationsprojekt, Deutschland, Österreich, Italien, eine Finanzierung möglich sei. Gebracht hat beides nichts. Deswegen wolle man das Projekt jetzt selbst in die Hand nehmen.

Darüber, wie der Pavillon oder ein Langhaus auf dem historischen Platz gestaltet werden sollte, wurde seitens des Gemeinderates diskutiert, Vorschläge eingebracht. Eine quadratische Anlage sei ein bisschen wenig, meinte Hadersbeck. Eher ein überschaubares Langhaus mit Walldach, in dem Platz für zwei Informationstafeln sein sollte. Gemeinderat Wilhelm Ostler hatte vorgeschlagen, der Pavillon sollte ähnlich dem sein, der auf dem Basilika-Parkplatz steht – nur aus Holz gebaut. Peter Filser hält einen Pavillon für überflüssig und für zu groß für diesen Platz. Da müsse man nur wieder den Dreck wegräumen, den andere hinterlassen haben. Aber wenn schon, dann kein Kupferdach, sondern ein Schindeldach.

Aushängeschild für die Gemeinde

Andreas Nuscheler meinte, das sei viel Geld, nur damit man zwei Informationstafel unterbringen könne. Er fände es gut, wenn der Pavillon oder das Langhaus mit einer Ladestation für E-Bikes versehen würde, an der Wand zudem ein wenig Werkzeug für kleinere Reparaturen. „Das wäre ein Aushängeschild für die Gemeinde“, meinte Nuscheler.

Nach Ansicht des Bürgermeisters sollte zunächst ein gefälliges Langhaus errichtet werden, „dann schauen wir, was wir dort unterbringen.“ Nuscheler entgegnete: „Das sollten wir uns vorher überlegen.“ Hans Deschler schlug vor, zum Zwecke einer Landestation, Kontakt mit örtlichen Gastronomen aufzunehmen. Konstantin Papamichail will derweil den Via Claudia Platz zu einem länderübergreifenden Museumsplatz ausgebaut sehen. Da passe eine Landestation so ganz und gar nicht.

Beschlossen wurde letztlich, dass zunächst Angebote für ein ein überschaubares Langhaus mit Walldach, eingedeckt mit Schindeln, eingeholt werden sollte. Ein weiteres für eine E-Ladestation. Zudem soll mit örtlichen Gastronomen wegen einer Landestation gesprochen werden. Nach Vorstellung des Bürgermeisters sollte im Frühjahr 2018 Baubeginn sein. Derzeit stehen zwei Informationstafeln auf dem Via Claudia Platz. Eine beschreibt die Rekonstruktion der Via Claudia, die andere den geschichtlichen Hintergrund Via Claudia ab 15 vor Christus.

Walter Kindlmann

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