Das ist der Plan: So soll der Marienplatz in Altenstadt nach der Umgestaltung aussehen.

Dorferneuerung

Gemeinderat macht den Weg frei: Altenstadt gestaltet Marienplatz für 880 000 Euro um

Die Neugestaltung des gesamten Bereiches um den Marienplatz in Altenstadt ist unter Dach und Fach: Die dafür fälligen Kosten sind mittlerweile auch ermittelt. Rund 880 000 Euro sind es nach vorsichtiger Schätzung. Im Frühjahr 2020 soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Altenstadt – Veränderungen in Altenstadt: Geplant ist, dass die Schongauer Straße in Altenstadt – beginnend an der Kurve am Rathaus bis zur Abzweigung Triebstraße/ Burglachbergstraße – verschwenkt wird. Der gesamte Bereich soll danach gepflastert werden. Damit, so Bürgermeister Albert Hadersbeck, soll den Verkehrsteilnehmern signalisiert werden, dass es sich hier um eine verkehrsberuhigte Zone handelt.

Der Brunnen wird von seinem derzeitigen Standort auf Höhe des Rathauses an die Straße hin versetzt. Der Vorteil davon: Der Platz wird dadurch ganz anders wahrgenommen als bisher. „Er gewinnt, ganz eindeutig. Zudem wird sein Charakter so viel besser herausgestellt“, ist Hadersbeck überzeugt. Der Parkplatz westlich des Rathaus-Cafés wird um gut drei Meter nach oben verschoben. Im Norden des Rathauses, wo ehemals die Telefonzelle platziert war, wird ein überdachter Rad-Abstellplatz angebracht.

Ein wesentliches Element, so der Bürgermeister, sei die Gestaltung des Aufenthaltsbereiches südlich des Rathauses. Vorgesehen sind Bänke im gesamten Bereich. Zudem soll über eine Treppenanlage der Zugang runter zur Schönach erleichtert werden.

Kämmerer muss nur 316.000 Euro herausrücken

Im Zuge der Neugestaltung des Marienplatzes sollen parallel dazu dringend notwendige Sanierungsarbeiten an der Kanal- und Wasserleitung vorgenommen werden. Hierfür werden weitere 200 000 Euro fällig. Wichtig ist Bürgermeister und Gemeinderat, dass die Gemeinde nicht allein an den Kosten hängen bleibt. Das Amt für ländliche Entwicklung übernimmt im Rahmen der Dorferneuerung nach einer Vereinbarung mit der Gemeinde 564 000 Euro der Kosten von insgesamt 880 000 Euro. Danach muss Kämmerer Sebastian Ostenrieder „lediglich“ 316 000 Euro aus der Gemeindekasse herausrücken.

Der Zeitplan sieht nunmehr vor, dass Ende des Jahres mit den Ausschreibungen der Gewerke begonnen wird. Im Frühjahr 2020 soll mit den Arbeiten begonnen werden. Geschlossen hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung dem gesamten Vorhaben zugestimmt.

WALTER KINDLMANN

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