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Auf gute Zusammenarbeit: Robert Badstübner (l.) und Udo Francke.
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Aufmerksam lauschten die Besucher des Neujahrsempfangs der Rede von Landrätin Andrea Jochner-Weiß.
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Zahlreiche Bürgermeister auch aus umliegenden Gemeinden waren gekommen.
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Altenstadt

Neujahrsempfang in Franz-Josef-Strauß-Kaserne: Premiere mit doppeltem Prost

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Es war eine Premiere in Altenstadt: Erst wenige Monate im Amt, luden Robert Badstübner, Kommandeur des Feldwebel-/Unteroffizieranwärter-Bataillon, und Udo Francke, Leiter des Ausbildungsstützpunkts Luftlande/Luftstransport, zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Franz-Josef-Strauß-Kaserne Altenstadt. Dabei wurde eine neue Tradition flüssiger Art begründet.

Altenstadt – Nein, die Gerüchte um ein geheimes Ratschlags-Buch, wie man so eine offizielle Rede halte, stimmen nicht, sagte Oberstleutnant Robert Badstübner am Mikrofon. „Und ich habe auch keinen Lehrgang für Standortälteste besucht“, sagte er schmunzelnd. Den repräsentativen Posten füllt er weiterhin aus, obwohl er sein Amt im Oktober knapp zwei Wochen nach Oberstleutnant Udo Francke angetreten hatte. Aber die beiden haben beschlossen, die Regelung ihrer beiden Vorgänger beizubehalten: Dass der Bataillons-Kommandeur eher nach außen wirkt und der Stützpunkt-Leiter als Kasernen-Kommandant sich vor Ort um alles kümmert, was bei den millionenschweren Investitionen, die in nächster Zeit unter anderem mit Windtunnel und weiteren Sanierungen anstehen, eine sinnvolle Entscheidung ist.

Badstübner bekannte zu Beginn seiner Rede, die er für beide Dienststellen hielt, dass er eigentlich auf eine ausführliche Begrüßung verzichten wollte, doch da kam er nicht aus – wie gewohnt wurden die vielen Ehrengäste vom Militär, über Politik mit zahlreichen Umland-Bürgermeistern sowie aus Wirtschaft und Politik namentlich genannt. In seiner lockeren Begrüßung betonte er, wie sehr er sich auf die Aufgabe an diesem herrlichen Standort freute, und bevor die Saxophon-Gruppe des Heeresmusikkorps Ulm erstmals aufspielte, hob er sein Weißbierglas zu einem Prost mit den Gästen.

Nach der Rede von Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die eine Geschichte zum Thema „Ballast abwerfen“ zum besten gab und die Qualität der Ausbildung und die Bundeswehr-Freundlichkeit der Region rühmte, berichtete Badstübner über Projekte aus dem abgelaufenen und kommenden Jahr. So habe sein Bataillon 1600 Lehrgangsteilnehmer ausgebildet, außerdem lobte er die Bereitschaft für öffentliche Gelöbnisse – „glauben Sie mir, das ist nicht überall der Fall“. Er freue sich schon auf den 25. April, wenn die Soldaten wieder in der Schongauer Altstadt vereidigt werden.

Beim Ausbildungsstützpunkt Luftlande/Lufttransport waren es 1200 Lehrgangsteilnehmer, die dank der zusätzlichen Skytruck-Flugzeuge noch effizienter ausgebildet werden können. Auch die Spezialkräfte der GSG 9, die früher bereits zur Freifallausbildung in Altenstadt waren, werden wieder in Altenstadt ausgebildet. Zudem soll dieses Jahr eine Kooperation mit Soldaten der US Army geben. Um all diese Herausforderungen zu meistern, soll der Ausbildungsstützpunkt wachsen, sagte Badstübner und kündigte dazu baldige Gespräche mit dem Heeres-Kommando an. „Die Position als führende Ausbildungseinrichtung für Fallschirmsprung und Lufttransport soll im internationalen Vergleich weiter gestärkt werden“, sagte er und s hob am Ende nochmal sein Weißbierglas, bevor der Empfang mit vielen Gesprächen ausklang.

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