Die mutigen Krankenpfleger kurz vor dem Start zu ihrem ersten Tandemsprung mit ihren erfahrenen Tandemmastern. Rechts Krankenhaus-Geschäftsführer Thomas Lippmann, der die Sprünge in den Krankenhäusern Schongau und Weilheim verlost hatte.
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Die mutigen Krankenpfleger kurz vor dem Start zu ihrem ersten Tandemsprung mit ihren erfahrenen Tandemmastern. Rechts Krankenhaus-Geschäftsführer Thomas Lippmann, der die Sprünge in den Krankenhäusern Schongau und Weilheim verlost hatte.

Krankenhaus GmbH

Tandemsprung in Altenstadt als Dankeschön für Pfleger

Die Geschäftsführung der Krankenhaus GmbH hat in ihren Häusern in Schongau und Weilheim je drei Tandem-Fallschirmsprünge verlost. Die Gewinnerinnen hatten riesigen Spaß.

Altenstadt – Mit diesen Tandemsprüngen wollten Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Krankenhaus-Geschäftsführer Thomas Lippmann einfach nur Danke sagen für die engagierte Arbeit des gesamten Pflegepersonals. Und das sind in beiden Krankenhäusern immerhin 400 Mitarbeiter. Insgesamt beschäftigt die Krankenhaus GmbH 900 Mitarbeiter an beiden Standorten.

Schon einmal musste der Tandemsprung aus Wettergründen verschoben werden. Am vergangenen Freitag hat es dann endlich geklappt. Schließlich wird aus 4000 Metern Höhe  gesprungen. Eine Minute freier Fall, sechs Minuten für die noch verbleibenden 1500 Meter am offenen Schirm.

Das alles wurde den sechs Krankenhaus-Mitarbeiterinnen Larissa Quast, Nischa Thong-On und Astrid Scheel (alle Weilheim) sowie Kathrin Mayer, Lisa Benkert und Anna-Maria Thoma aus dem Schongauer Haus von den beiden Tandemmastern Reinhard Demmler (4300 Sprünge) und Thomas Hark (2600 Sprünge) im Vorfeld erklärt. Ebenso, wie sie sich beim Verlassen des Flugzeuges, später am Schirm und abschließend bei der Landung zu verhalten haben.

Einweisung: Tandemmaster Thomas Hark mit der Krankenhaus-Mitarbeiterin Nischa Thong-On.

Die mutigen Pflegerinnen spitzten gewaltig die Ohren, als sie hörten, mit welcher Geschwindigkeit sie dann in Richtung Erde rasen. „180 bis 200 Stundenkilometer werden es schon sein“, sagte Demmler.

Egal, Overall an, passt, fertigmachen für die vorbereitenden Übungen: Hohlkreuz bei Verlassen des Flugzeuges und bei der Landung Beine anziehen. Der Tandemmaster berührt als erster den Boden. „Dann rutschen wir gemeinsam auf dem Hintern über den Boden“, sagte Hark schmunzelnd. So einfach.

Die sechs Frauen nahmen all diese Hinweise äußerlich gelassen zur Kenntnis. Larissa Quast gab jedoch zu, dass sie seit einer Woche schon leicht nervös gewesen sei. „Jetzt freue ich mich nur noch auf den Sprung.“ Kathrin Mayer indes meinte: „Meine Aufregung hält sich in Grenzen, die Freude überwiegt.“

Und alles ging auch gut bei dem Reihensprung, bei dem die sechs Pärchen mit ihren erfahrenen Tandemmastern hintereinander aus dem Flugzeug gesprungen sind. Ihr Chef, Thomas Lippmann, hatte sie alle auf dem Flug über Altenstadt im Flugzeug begleitet.

VON WALTER KINDLMANN

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