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Der Schaden durch den Brand hielt sich zum Glück in Grenzen.

Dreistündiger Feuerwehr-Einsatz

Weltkriegs-Granate löst Feuer auf Altenstadter Firmengelände aus -  Mitarbeiter reagieren umsichtig

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Wegen eines Kleinbrands im Freien ist am Mittwochnachmittag die Altenstadter Feuerwehr zur Firma Jenoptik ausgerückt. Die Einsatzkräfte staunten nicht schlecht, als sie die Ursache des Feuers entdeckten.

Altenstadt – Als die 19 Einsatzkräfte um 16.30 Uhr vor Ort eintrafen, hatten Mitarbeiter der Firma bereits umsichtig reagiert und mit einem Feuerlöscher die Flammen erstickt. Entstanden sei der Brand bei Wurzelfräsarbeiten nach einer Baumfällung, sagt Feuerwehrkommandant Johann Deschler. „Die erste Vermutung war, dass die Maschine ein Kabel getroffen hatte.“ Man habe daraufhin veranlasst, dass der Strom abgestellt werde, so Deschler. Ein LEW-Mitarbeiter sei deshalb dazu gerufen worden. Sicherheitshalber sperrte die Wehr den Bereich weiträumig ab.

Mit einem Bagger begann man anschließend, vorsichtig die Erde abzutragen. Immer wieder sei dabei Rauch aufgestiegen, berichtet der Kommandant. Schließlich entdeckten die Einsatzkräfte die Ursache des Feuers. Auslöser war kein beschädigtes Kabel, sondern eine alte Phosphorgranate, die bei den Fräsarbeiten beschädigt worden war. „Das passte auch zur Schilderung, dass es eine Stichflamme gegeben hatte“, so Deschler. Vorsichtig bargen die Feuerwehrler die leergebrannte Hülse und verständigten die Polizei, die sich um die Entsorgung kümmerte.

Der Fund – für Deschler nicht unbedingt ungewöhnlich. „Früher war das alles hier Flugplatzgelände.“ Nach gut drei Stunden war der Einsatz beendet.

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