Im Motorraum des Wohnmobils war das Feuer ausgebrochen. Auslöser war nach erster Einschätzung der Feuerwehr vermutlich ein technischer Defekt.
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Im Motorraum des Wohnmobils war das Feuer ausgebrochen. Auslöser war nach erster Einschätzung der Feuerwehr vermutlich ein technischer Defekt.

Großeinsatz mit 50 Feuerwehrleuten

Wohnmobil geht in Flammen auf: Feuerwehr-Kommandant schildert dramatische Lage - „Es stand Spitz auf Knopf“

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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In Altenstadt ist am Montagmittag ein Wohnmobil in einer Tenne in Flammen aufgegangen. Weil die Feuerwehr rasch zur Stelle war, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Altenstadt – Um kurz vor 13 Uhr ging der Notruf in der Einsatzzentrale ein. Durch Zufall hatte die Besitzerin des Anwesens in der Burglachbergstraße laut Altenstadts Feuerwehr-Kommandant Johann Deschler bemerkt, dass in der angrenzenden Tenne etwas nicht stimmte. Ihr Hilferuf, er kam gerade noch rechtzeitig.

Altenstadt: Feuer drohte, auf Tenne und Wohnhaus überzugreifen

Als die rund 50 Einsatzkräfte der Altenstadter und Schongauer Feuerwehr am Unglücksort eintrafen, schlugen aus dem Motorraum des in in der Tenne abgestellten Wohnmobils bereits hohe Flammen. Nur wenige Minuten später und das Feuer hätte auf Tenne und Wohnhaus übergegriffen, schilderte Deschler die dramatische Lage.

„Es stand Spitz auf Knopf.“ Unter Atemschutz gelang es den Feuerwehrlern, das brennende Wohnmobil in der Tenne zu löschen. Anschließend zogen die Einsatzkräfte das Fahrzeug ins Freie und belüfteten das Wohnhaus, in das der Rauch gezogen war. Ausgelöst hatte den Brand laut Deschler vermutlich ein technischer Defekt.

Feuer in Altenstadt: B17-Umleitungsverkehr betroffen von Straßensperrung

Der Großeinsatz hatte auch Folgen für den Verkehr. So war die Burglachbergstraße, über die derzeit der Umleitungsverkehr der wegen Bauarbeiten gesperrten B17 rollt, im Bereich des betroffenen Anwesens während der Löscharbeiten nicht passierbar. „Wir haben eine Umleitung für die Umleitung gebraucht“, sagte Deschler.

Eine Aufgabe, die die Beamten der Schongauer Polizei übernahmen, die ebenfalls vor Ort waren. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr schließlich beendet.

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