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Gaben einen Ausblick auf das Bezirksmusikfest 2019: Von links Altenstadts Musiker-Chef Johann Reich, Bezirksleiter Gottfried Groß, Bürgermeister Albert Hadersbeck und Festwirt Markus Hämmerle aus Stötten-Steinbach. 

Blaskapelle Altenstadt

Heiße Phase fürs Bezirksmusikfest 2019 in Altenstadt eingeläutet

Die jüngste Sitzung des Festausschusses der Blaskapelle Altenstadt war der Startschuss in die heiße Phase der Vorbereitungen. Zum einen wurde der Vertrag mit Festwirt Markus Hämmerle unterschrieben. Zum anderen gab’s einen Ausblick auf das Bezirksmusikfest, das im Sommer 2019 in der Schönachgemeinde ansteht.

Altenstadt – Der 17-köpfige Festausschuss bei der Blaskapelle ist bereits auf der Hauptversammlung im Januar 2017 bestimmt worden, zu seinem Leiter wurde schon vor 14 Monaten Johann Reich benannt. Ein Jahr später – im Januar 2018 – hat er bei der Blaskapelle Altenstadt mit 66 Jahren auch den Vereinsvorsitz übernommen, nachdem der junge Vorgänger Lukas Strobl für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung gestanden hatte.

Die Vertragsunterzeichnung mit Festwirt Markus Hämmerle aus Stötten-Steinbach nutzte Reich nun dazu, auch „Signale zu senden“ in die Gemeinde Altenstadt. Im Juni und Juli wird ein Schreiben der Blaskapelle an die Haushalte rausgehen – verbunden mit der Bitte, dass sich Bewohner aus der 3300 Einwohner zählenden Gemeinde in eine Helferliste eintragen.

Reich appellierte zugleich an die anderen Altenstadter Vereine, die Zeit des Musikfestes 2019 in der Schönach-Gemeinde von anderen Terminen freizuhalten. Zudem wolle er den Abend zum Anlass nehmen für einen Aufruf an die Musiker. „Alle müssen an einem Strang ziehen“, so Reich.

Gut ein Jahr nach dem Bezirksmusikfest in Hohenfurch, das die dortige Kapelle heuer vom 9. bis 13. Mai für den Bereich Lech-Ammersee ausrichtet, geht das Großereignis in Altenstadt nur vier Kilometer entfernt im Juni 2019 über die Bühne. Altenstadt ist allerdings Mitglied im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) und gehört da dem Bezirk Füssen an, der von Nesselwang bis Altenstadt reicht und der laut Bezirksleiter Gottfried Groß aus Prem aus 26 Kapellen besteht.

Nach den Musikfesten 1979 (zum 100-jährigen Bestehen) und 2004 (zum 125-jährigen Jubiläum) macht sich die Blaskapelle Altenstadt mit seinen 42 Aktiven um den jungen Dirigenten Hansi Daxer und mit den knapp 100 Mitgliedern (inklusive Förderer) nun daran, das Großereignis ein drittes Mal zu schultern. Anlass ist das 140-jährige Bestehen des Klangkörpers.

Was alles geboten ist, zeigte der zweite Vorsitzende Andreas Socher in einer Powerpoint-Präsentation: Die Wertungsspiele finden bereits am Wochenende 25. und 26. Mai in der Schulturnhalle statt. Der Festakt ist auf Samstag, 22. Juni, terminiert. In der Festwoche von Donnerstag, 27. Juni, bis Sonntag, 30. Juni, gibt es so manchen Leckerbissen.

Los geht’s mit dem Wirtshauskabarett Knedl&Kraut“; Das Trio beschreibt sich selbst gern als „einzige Stubenmusi, die ihre Stube mitbringt“. Am Freitag, 28. Juni, ist um 19 Uhr ein Sternmarsch mit den Nachbarschaftskapellen angesagt. Danach wird der LEW-Blasmusikcup 2019 ausgetragen. Dabei präsentieren sich vor einer Jury und großem Publikum die fünf Kapellen, die bei einem Online-Voting bis Februar 2019 ermittelt werden. Um diesen Blasmusikcup 2019 haben sich acht Musikvereine beworben. Altenstadt hat den Zuschlag bekommen.

Gleich zwei Kapellen bestreiten am Samstag, 29. Juni, das Programm im Festzelt. Zunächst sind die „Egerländer Rebellen“ dran. Die andere Formation ist die Kultband „Dreisam Live“ aus dem Werdenfelser Land.

Höhepunkt wird der Sonntag, 30. Juni, mit Kirchenzug und Feldgottesdienst sein, an den sich der Frühschoppen mit Mittagessen anschließen. Beim Gemeinschaftschor lassen Musiker aus allen Kapellen ihre Instrumente erklingen, ehe sich die Vereine und Gruppen zum Festzug formieren. Nachdem die Ergebnisse der Wertungsspiele bekanntgegeben werden, soll das Musikfest noch zünftig ausklingen.

Das Festzelt in Altenstadt wird im Osten des Gemeindegebietes am Köllenweg Richtung Schongau neben dem Hoerbiger-Gebäude aufgestellt. Fertig ist auch bereits das Logo fürs Musikfest, das die Firma Ostenrieder Design&Marketing (Birkland) entworfen hat. Aktuell sind Musiker damit befasst, den Festwagen zu bauen. Den wollen sie nämlich mitführen, wenn sie sich Anfang Mai in Hohenfurch und Ende Juni in Stöttwang in die dortigen Festzüge einreihen, Werbung kann nicht früh genug erfolgen.

Johannes Jais

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