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Noch ist es geschlossen: Bürgermeister Andreas Kögl würde das Freibad in Altenstadt gerne am Montag, 8. Juni, aufsperren, wartet aber noch auf konkrete Vorgaben der Staatsregierung. 

Corona-Auflagen

Altenstadt wartet noch auf klare Ansage für den Freibadbetrieb

  • Jörg von Rohland
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Wenn möglich, soll es auch in Altenstadt am 8. Juni mit dem Freibad-Betrieb losgehen. Die Gemeinde wartet aber noch auf eine klare Ansage zu den Auflagen.

Altenstadt – „Herzlich Willkommen zur Freibadsaison 2019“, hieß es zuletzt noch auf der Homepage des beliebten Freibads in Altenstadt. Informationen darüber, wann und wie es in diesem Jahr in Altenstadt weitergehen wird, sucht der Leser allerdings vergeblich. Und der Bürgermeister verrät auch warum: „Wir haben noch keine Vorgaben, was wir alles einhalten müssen“, klagt Andreas Kögl mit Blick auf die verschärften Hygienevorschriften in der Corona-Krise.

Ebenso wie sein Bürgermeister-Kollege Peter Ostenrieder in Peiting, wartete Kögl in dieser Woche noch vergeblich auf klare Ansagen der Bayerischen Staatsregierung für den Betrieb der Freibäder in Zeiten von Corona. Schongau hat das Problem bekanntlich nicht. Das „Plantsch“ wird wegen laufender Revisionsarbeiten erstmal nicht aufmachen.

Die Becken sind rechtzeitig gefüllt

Die gute Nachricht für die Badefreunde in Altenstadt: „Wir könnten am 8. Juni öffnen“, sagt der Bürgermeister. „Die Becken werden gerade gefüllt“, so Kögl am vergangenen Mittwoch. Er ist sicher, dass die 3,8 Millionen Liter rechtzeitig eingelassen sein werden. Auch für die notwendige Chlorung soll bis zu dem Termin gesorgt sein.

Genug Platz für die Sonnenanbeter bietet das Bad auch, die nötigen Abstandsregeln einzuhalten, dürfte also kein Problem sein. „Wir haben eine recht große Wiese“, meint der Rathauschef. Dennoch will er sich noch nicht festlegen, wie viele Badegäste sich nach der Öffnung im Freibad aufhalten dürfen und wie viel Personal über die Einhaltung der Hygienevorschriften wacht.

Eigenmächtige Entscheidungen wird es nicht geben

Alles steht und fällt mit den Vorgaben, auf die die Gemeinde diese Woche noch sehnlichst wartete. „Es ist eine ungute Situation, wir hätten gerne schon jetzt klare Regeln“, sagt der Rathauschef mit Blick auf die notwendigen Vorbereitungen. Eigenmächtig entscheiden will der Rathauschef in Sachen Hygiene und Abstandsregelungen jedenfalls nichts: „Wir wollen nicht die Ursache für einen neuen Corona-Hotspot sein.“ 

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