Viele geladene Gäste sind zu der Segnungsfeier gekommen. In der Mitte Altbürgermeister Albert Hadersbeck, der die Weichen zu diesem Sport- und Freizeitgelände gestellt hat.
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Viele geladene Gäste sind zu der Segnungsfeier gekommen. In der Mitte Altbürgermeister Albert Hadersbeck, der die Weichen zu diesem Sport- und Freizeitgelände gestellt hat.

Neues Sport-, Freizeit- und Erholungsgelände eingeweiht

Schwabniederhofen hat jetzt einen Dorfmittelpunkt für alle

Für die Bewohner von Schwabniederhofen ist mit der Segnung des neuen Sport-, Freizeit- und Erholungsgeländes durch Pfarrer Sebastian Schmid ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insgesamt 380 000 Euro hat dieser Traum gekostet. Das Amt für ländliche Entwicklung hat sich daran im Rahmen der Dorferneuerung allerdings mit 280 000 Euro beteiligt.

Schwabniederhofen - Wie Altenstadts Bürgermeister Andreas Kögl erläuterte, sind verschiedene Elemente wie Wasser, Sport und Freizeit, Spielmöglichkeiten und Erholung bei der Gestaltung des Geländes berücksichtigt worden. Wichtig sei ihm gewesen, dass bei all’ diesen Möglichkeiten an das Alter der Besucher gedacht wurde. Für die kleinen Besucher ebenso wie für die älteren.

Bereich Wasser: Ein Zugang runter zur Schönach, Aufstiegshilfen für die Fische von Hohenfurcch kommend in Richtung Altenstadt und reichlich Möglichkeiten zum Sitzen und Plantschen sind geschaffen worden.

Bereich Freizeit: Basketballkorb, Tarzan-Schaukel, Slackline, Tischtennisplatte und eine Beleuchtung für die Stockbahn gehören jetzt zu den Angeboten.

Bereich Sport: Fußballtore, Reckstangen in unterschiedlichen Höhen und ein Beachvolleyballfeld verteilen sich auf dem gesamten Gelände.

Bereich Spielmöglichkeiten: Mit der Rutsche, dem Klettergerüst und dem Bodentrampolin wurden neue Angebote für Kinder geschaffen.

Den geistlichen Segen für das Gelände und alle, die es benutzen, gaben Altenstadts Pfarrer Sebastian Schmid (2.v.l.) und sein Vorgänger Siegfried Beyrer.

Ja und was die Erholungsmöglichkeiten anbelangt, so lädt das Sportheim zu einer zünftigen Einkehr ein. Das Sportheim wurde praktisch runderneuert und barrierefrei gestaltet sowie die Terrasse deutlich vergrößert. Dabei haben Mitglieder des TSV unter erstem Vorstand Claus Wolf ordentlich Eigenleistung eingebracht.

„Es macht wirklich Freude, das rege Leben auf dem Platz zu sehen“, freute sich Bürgermeister Kögl. Für die Bewohner des Altenstadter Ortsteils Schwabniederhofen, vor allem aber für den TSV Schwabniederhofen mit seinen 160 Mitgliedern, war es am Sonntag ein kleiner Festtag. Geladene Gäste wie Altbürgermeister Albert Hadersbeck, der Gemeinderat, Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung, Planer und an der Neugestaltung beteiligte Firmen hatten sich in die Segnungsfeier eingeklinkt.

Bürgermeister Andreas Kögl hatte reichlich damit zu tun, sich bei all’ denen zu bedanken, die mit Ideen dazu beigetragen haben, dass aus dem bisher eher unscheinbaren Sportgelände ein attraktiver Platz mit großen Freizeitcharakter entstanden ist.

Monika Hirl vom Amt für ländliche Entwicklung München erinnerte daran, dass sich die Gemeinde Altenstadt seit dem Jahr 2002 in der Dorferneuerung engagiert. „Nur so sind nachhaltige Ergebnisse möglich.“

Über zwei Millionen Euro hat das Amt für dörfliche Entwicklung bisher in Altenstadt investiert. Allein 700 000 Euro in die derzeitige Gestaltung des Marienplatzes.

Wie bei derartigen Gelegenheiten üblich, hat Monika Hirl eine „Dorferneuerungslinde“ als Zeichen für Eintracht und Einigkeit im Ort spendiert. „Möge sich die Dorfgemeinschaft hier wohl fühlen und die Anlage Wert schätzen.“

Bürgermeister Andreas Kögl schließlich wünschte den Dorfbewohnern, Gästen und Besuchern viel Spaß, gute Erholung und viele schöne Erlebnisse auf dem neuen Sport- und Freizeitgelände, anschließend segnete Pfarrer Schmid das Gelände und alle, die es benutzen.

WALTER KINDLMANN

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