Über die Bauarbeiten am „Reiterweg“-Areal im Westen Altenstadts hat sich Herbert Blasi, Bautechniker der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt, ein Bild gemacht.
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Über die Bauarbeiten am „Reiterweg“-Areal im Westen Altenstadts hat sich Herbert Blasi, Bautechniker der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt, ein Bild gemacht.

In Altenstadts Westen werden Wasserleitungen und Straßen erneuert

„Ersterschließung“ fürs „Reiterweg“-Areal

Das Wohnhaus im Bereich „Reiterweg“ im Westen Altenstadts an der Straße Richtung Schwabbruck/Schwabsoien steht schon etliche Jahrzehnte, die vier Gewerbebetriebe sind in den vergangenen Jahren so nach und nach dazu gekommen. Was jetzt im Bereich der ehemaligen Hühnerfarm westlich von Altenstadt verlegt, gegraben und angeschlossen wird, ist aber praktisch eine „Ersterschließung“:

Altenstadt - Der Anschluss über eine Druckleitung an die Kläranlage Schongau, eine neue Wasserleitung und ein Kanal für das Schmutz- und Regenwasser werden entstehen.

Die neue Wasserleitung wird an die Leitung angeschlossen, die von Schwabsoien nach Schongau führt und über diese die längste Zeit bereits die Anwohner am „Reiterweg“ mit Wasser versorgt wurden. Der Haken dabei ist jedoch, dass diese Leitungen auf dem gesamten Areal bereits 60 bis 70 Jahre alt sind.

Herbert Blasi, Bautechniker der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt, meinte, da passe es, dass im Zuge der Baumaßnahmen die Leitungen komplett erneuert werden. Die neue Druckleitung wird an den Kanal angedockt, der von Altenstadt in Richtung Kaserne und weiter an das Kanalnetz der Schongauer Kläranlage führt. Bisher mussten sich die Anwohner am „Reiterweg“ mit Kleinkläranlagen zufriedengeben. Ihre bisherigen Anlagen werden allesamt aufgelöst.

Derzeit befindet sich noch in unmittelbarer Nähe des „Reiterweg“-Areals ein kleines Regenrückhaltebecken: Es wird im Zuge der Baumaßnahmen jedoch zugeschüttet. Das Regenwasser wird danach im offenen Graben an das neue Regenrückhaltebecken, derzeit bereits im Bau, weitergeführt.

Vorgesehen ist zudem, dass im ersten Bauabschnitt sämtliche Straßen auf dem „Reiterweg“-Areal“ erneuert werden. Was den Zeitplan anbelangt, so rechnet Herbert Blasi schon damit, dass die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt bis Ende Oktober dauern werden. Mit dem zweiten Bauabschnitt wird noch so lange gewartet, bis noch weitere Grundstücke nahe des „Reiterweg“ als Wohngebiet ausgewiesen werden.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt liegen übrigens bei rund 460 000 Euro.

WALTER KINDLMANN

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