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Die Schwabniederhofener Schützen zogen gleich nach der Musikkapelle und den Ehrengästen durch ihren Heimatort. Als Schützenkönigin wird Birgit Waldmann von zwei Kranzträgern begleitet.
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Die Gauschützenkönige: (v.l.) Bettina Stolle (Luftgewehr Damen), Lea Demmler (Jugendkönigin Luftgewehr, beide aus Schwabniederhofen) und Gauluftgewehrkönig Hermann Helmschrott aus Kinsau.
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Auch insgesamt neun Festwagen waren dabei, im Bild mit übergroßer Zielscheibe und den verdienten Ehrenmitgliedern die Hohenfurcher.
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Auch der Nachwuchs marschierte fleißig mit beim Festumzug.
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Beim morgendlichen Festgottesdienst an der Ignatiuskapelle waren zahlreiche Fahnenabordnungen vertreten.
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Mit schwerem Gerät unterwegs: Die Böllerschützen aus Böbing.
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Diese Anwohner schauen sich den Umzug gemütlich aus dem Schatten im Garten an.

Festzug zum 65. Gauschützenfest

Für einen Tag herrschte in Schwabniederhofen Linksverkehr

Nach 30 Jahren gab es in Schwabniederhofen wieder einmal ein großes Bierzelt. Der Schützenverein feierte sein 130-jähriges Bestehen beim 65. Gauschützenfest mit einem erfolgreichen Gauschießen und hatte zum gestrigen Abschluss beim Feldgottesdienst an der Ingnatius-Kapelle sowie beim großem Festzug durch das Dorf ein Bilderbuchwetter.

Schwabniederhofen – „Die Schützen haben in den vergangenen Wochen versucht, das Ziel zu treffen. Heute führt uns Gott das Ziel vor Augen“, stellte Pfarrer Karl Klein beim morgendlichen Feldgottesdienst fest. Zahlreiche Schützen und Gläubige waren zu der kleinen Ingnatius-Kapelle hinausgezogen und erlebten einen nachhaltigen Gottesdienst in der freien Natur. „Wir brauchen in der heutigen Zeit überall gute Schützen“, führte der Pfarrer weiter aus, „Menschen, die nicht nur den Abzug drücken können, sondern auch ein gutes Ziel vor Augen haben.“

Die Festkapelle Altenstadt hatte an diesem Sonntag viel zu tun: Kirchenzug, Umrahmung der Messe, dann wieder zurück zum Festzelt, dort den Mittagstisch spielen und auch den schönen Festzug durch das Dorf anführen. Gleich nach der Musik und den Ehrengästen reihte sich der Jubiläumsverein mit seinen umkränzten Königen und zahlreichen Schützen ein. So mancher Zuschauer fragte sich, wie so ein kleines Dorf dieses Fest stemmen kann und trotzdem noch beim Festzug so zahlreich mitmarschiert.

Die 27 Schützenvereine des Gaus Schongau wurden bei ihrem Zug durch Schwabniederhofen von 16 Blaskapellen begleitet, auch die fünf Trommlerzüge sorgten immer für den richtigen Takt. Einige Vereine führten ihre alten Zimmerstutzen, Böller oder sogar Kanonen mit. Fast jeder Verein hat seine Könige mit Eichenlaub umkränzt und manche Damen trugen sogar kleine Blumensträuße mit.

Ergänzt mit neun herrlich geschmückten Festwagen war der Zug sehr farbenfroh und die gute Laune der 1500 Teilnehmer sprang auf die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand über. Weil es für die Festzugführung besser war, marschierten die Schützen an der Kirche vorbei, die Dorfstraße Richtung Hohenfurch und dann wie im englischen Linksverkehr mit langem Gegenzug wieder zurück zum Festzelt.

„So hab ich mir das vorgestellt“, freute sich Schwabniederhofens Vorstand Markus Demmler über den gelungenen Tag und sah dies nur möglich, weil das ganze Dorf mitgewirkt hat. Den Kinsauern, die im kommenden Jahr das Gauschützenfest ausrichten, wünschte er ebenso viel Erfolg. ROSI GEIGER

Rosi Geiger

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