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Das ist der Plan für den Bau einer Klärschlammtrocknungsanlage auf dem Betriebsgelände der Firma Emter im Westen der Gemeinde Altenstadt. Grau ist der Bestand, rot markiert Neubau mit der Rohrbrücke. 

Gemeinderat erteilt Einvernehmen

Altenstadt: „Ja“ zu Klärschlammtrocknungsanlage

Dem Neubau einer Halle für die Anlagetechnik einer Klärschlammtrocknungsanlage mit einer Leistung von 49,2 Tonnen pro Tag der Firma Emter hat Altenstadts Gemeinderat geschlossen das Einvernehmen erteilt. Für die Genehmigung ist die Regierung von Oberbayern zuständig.

Altenstadt – Neben dem Neubau der Halle für die Anlagetechnik der Klärschlammtrocknungsanlage ist ein Hallenanbau an die bestehende Klärschlammverbrennungsanlage für die Anlagetechnik der Brüdenkondensation (Gasbehandlung/Gasreinigung) für die Wärmerückgewinnung einschließlich zweier Luftkühler vorgesehen. 

Die bestehende Klärschlammverbrennungsanlage ist räumlich von der Klärschlammtrocknungsanlage abgetrennt. Geplant ist zudem eine Rohrbrücke zum Transport des getrockneten Klärschlamms.

Bei der Trocknungsanlage wird Wasser mit einem Volumen von 20 000 Kubikmeter pro Stunde aus dem Klärschlamm getrieben. „Jetzt geht es darum, die im Bebauungsplan festgesetzten Auflagen umzusetzen“, sagte Bürgermeister Andreas Kögl in der jüngsten Sitzung des Altenstadter Gemeinderates. Bei der erklärte der Diplom- Physiker Bernd Zellermann das Vorhaben im Detail.

Im Übrigen, so Kögl, handele es sich bei diesem Vorhaben lediglich nur um eine Verbesserung der bestehenden Anlage. In Sachen Geruchsbelästigung machte Altenstadts neuer Bürgermeister seinem Ärger jedoch Luft: „Wenn es irgendwo stinkt, ist es immer der Emter.“ 

Auch Landwirte könnten Ursache für Geruchsbelästigung sein

Dagegen verwehre er sich energisch. Schließlich seien im Westen etliche landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt, die Gülle auf ihren Feldern ausbringen.

In Sachen Immission, so Physiker Zellermann, werde sich mit der neuen Anlage nichts ändern. Er jedenfalls sehe keine erheblichen Nachteile für die Umweltimmission. Im Übrigen werde sich das Fachgebiet Umweltschutz am Landratsamt, zuständig für Immissionsschutz, die Anlage genau anschauen.

Gemeinderat Michael Dulisch war es schließlich, der daran erinnerte, „dass dort draußen nur das gebaut wird, was wir im Bebauungsplan genehmigt haben“. Neben dem gemeindlichen Einvernehmen für den Bau der Klärschlammtrocknungsanlage hat das Gremium geschlossen auch sein Einvernehmen zum vorzeitigen Baubeginn der Anlage erteilt.

Walter Kindlmann


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