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Auf der Ortsverbindungsstraße wurde der Patient von dem Rettungshubschrauber abgeholt.

Straßensperre für Hubschrauber-Landung

Umständliche Rettung eines Soldaten

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Ein verletzter Soldat aus der Kaserne in Altenstadt musste am Dienstagabend mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau gebracht werden. Der Rettungsweg war recht umständlich.

Update vom 9. Dezember:

Jetzt meldet sich die DRF Luftrettung zu Wort: Sie legt Wert auf die Feststellung, dass der Pilot gerne direkt an der Kaserne gelandet wäre. Die Leitstelle hatte den Landeplatz  aber schon festgelegt. 

Die ursprüngliche Meldung vom 5. Dezember:

Altenstadt – Nach Angaben von Presseoffizier Christoph Hartung hatte sich der Soldat schon tagsüber bei der Ausbildung verletzt, abends hatte sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Deshalb wurde dann „die zivile Rettungskette“ in Gang gesetzt, erläutert der Offizier.

Die Rettung gestaltete sich dann aber etwas umständlich. Statt direkt im Kasernengelände zu landen, setzte der Hubschrauber gegen 19.30 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Altenstadt und Schwabniederhofen in Höhe des Betonwerks auf. Ein Rettungswagen brachte den Patienten aus der Kaserne dorthin, die Feuerwehr Altenstadt sperrte die Straße und leuchtete die Landestelle aus. Rund eine halbe Stunde wurde die Sperre aufrecht gehalten, der Verkehr umgeleitet.

Hubschrauber hätte auch auf dem Bundeswehrgelände landen können

Warum der Hubschrauber nicht gleich an der Kaserne gelandet ist, wusste der Presseoffizier gestern nicht. An der Bundeswehr lag es jedenfalls nicht, es hätte genügend Flächen für eine Landung gegeben, machte Hartung klar. „Uns ging es in erster Linie um das Wohl des Soldaten.“

Gewundert hatte sich auch der Altenstadter Feuerwehrkommandant Johann Deschler. Er führt die Wahl des Landeplatzes auch auf die vagen Ortskenntnisse der Retter zurück. Der Notarzt kam aus dem Ostallgäu, der Rettungsdienst aus Peißenberg.

Auch interessant:

Da hat jemand wohl nicht genug Abstand gehalten oder nicht aufgepasst:

Rund 10 000 Euro Sachschaden entstanden auf der B 472 bei Peiting.

Die Polizei Schongau ordentlich auf Trab gehalten hat Samstagnacht ein 23-jähriger Schongauer. Mehrfach rückte die Polizei wegen ihm aus, zuletzt ins Krankenhaus.

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