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Simon Schmitt hat sich als Cutter selbstständig gemacht.

Interview mit  Entertainer aus Schwabniederhofen

Schreiben ist für Simon Schmitt ein schöner Ausgleich

Als Schwabniederhofener Entertainer  Nr. 1 wurde  Simon Schmitt  schon betitelt. Mit einem Programm „Schmitt happens“ und seinen aberwitzigen Geschichten hat er die Herzen der Kleinkunstfans  erobert - und nicht nur die.

Noch zu Schulzeiten war keiner vor seiner Fantasie und seinem Spott sicher, ob das Schulsystem selbst oder der örtliche Fußballverein. In letzter Zeit ist es sehr ruhig geworden um den jungen Kabarettisten, heute 24 Jahre alt, zumindest im Schongauer Land. Daher hat die Heimatzeitung einmal nachgefragt: Was macht eigentlich Simon Schmitt?

-Simon Schmitt, wohin hat es Sie verschlagen?

Ich wohne seit fast vier Jahren in München. Ich wollte unbedingt etwas mit Film machen, es war immer klar, dass ich in diese Richtung gehen will. Ich habe an der Macromedia, einer privaten Hochschule, Film und Fernsehen studiert. Vor vier Monaten habe ich mich als Cutter selbstständig gemacht.

-Woran arbeiten Sie gerade?

Ich mache gerade Imagefilme und Trailer fürs Fernsehen, unter anderem für den Sender Cartoon Network, sehe mir also viele Cartoons an und schneide die jeweiligen Highlights für den Film zusammen.

-Hört sich nach viel Arbeit an. Da bleibt vermutlich nicht mehr viel Zeit, oder?

Ja. Kabarett wird gerade immer weniger. Während des Studiums bin ich aufgetreten, einmal im Vereinsheim in München, Hannes Ringelstetter hat das moderiert. Da waren viele Newcomer, und ich habe bei diesem Auftritt einen Hamburger kennengelernt, der mich dann eingeladen hat. Aber ich schreibe noch.

-Was genau?

Ich schreibe Geschichten, nach wie vor Märchengeschichten, aber auch über Fußball. Und ich mache auch ab und zu neue Lieder, die ich dann auf Facebook hochlade. So, wie es mir Spaß macht, dass es nicht stresst. Schreiben ist für mich ein schöner Ausgleich, wenn man gerade mal gar nichts anderes zu tun hat.

-Wie geht es weiter? Wie sind Ihre Pläne?

Jetzt will ich erst einmal als Selbstständiger Fuß fassen, was auch nicht so einfach ist. Das Studium hat genug gekostet, da muss ich erst mal Geld reinholen (lacht). Was auch recht gut läuft. Aber vielleicht ergibt sich auch mal wieder ein Auftritt, am liebsten im Kulze. Sobald ich wieder etwas zusammen habe.

-Gibt es schon etwas Konkretes?

Nein, ich brauche ja ein Soloprogamm. Das ist schwierig. Vorher habe ich viel mit Freunden gemacht, was mir auch wichtig war. Gerade in dem Jahr nach der Schule hatten wir noch viel Zeit. Und bis man ein Soloprogramm zusammengestellt hat, dauert es einfach ein bisschen. Aber dann melde ich mich, versprochen!

Interview: Elke Robert

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