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Besinnliches in der Vorweihnachtszeit: Chor, Orchester und Kinderchor unter der Leitung von Ulrike Kagermeier-Cesak (rechts) beim Advents-Konze rt in der Basilika Altenstadt.

Konzert zum Advent

Ein klangliches Geschenk schon kurz vor Weihnachten

Altenstadt – Voll besetzt war die romanische Basilika beim Konzert zum Advent, das Ulrike Kagermeier-Cesak mit dem Kirchenchor, dem Frauenensemble, der Gruppe „Sound of Church“, der neuen Musikwerkstatt und dem Orchester zur Ausführung gebracht hat. Ein stimmungsvolles Adventskonzert mit zahlreichen Mitwirkenden von Groß bis Klein erwartete die Besucher.

Mit „Wachet auf“ von Johann Sebastian Bach stimmte der Altenstadter Kirchenchor die Besucher auf das kurzweilige Konzert ein. Es folgten bekannte Weihnachtslieder, wie „Zünde ein Lichtlein an“ oder „Leise rieselt der Schnee“, die die goldigen „Basilika-Spatzen“ zusammen mit Kindern der Singklasse aus vollem Halse und so mitreißend präsentierten, dass selbst aus dem Publikum Singstimmen zu hören waren.

Die neue Musikwerkstatt präsentierte mit „Ins Weite“ einen Instrumental-Titel von Kathi Stimmer-Salzeder. Anschließend gab es das Terzett „Hebe deine Augen auf“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, einfühlsam vorgetragen vom Frauenensemble.

Es folgten die modernen Instrumentalstücke „Januah“ von Kathi Stimmer-Salzeder und „Welch eine wundersame Nacht“ von Peter Schindler, bevor der Kirchenchor den Kanon „Da ist im Dunkeln ein helles Funkeln“ intonierte.

Anschließend folgte, zusammen mit dem Kinderchor und dem Orchester, „Engel Gottes künden“ von Wolfgang Amadeus Mozart, bevor der Lobgesang Marias in Erwartung der Geburt Jesu „Magnificat anima mea Dominum“ in der Fassung von Francesco Durante, dargebracht von Kirchenchor und Orchester, das Kirchenschiff erfüllte.

Dieses Meisterwerk des italienischen Barock mit seiner Klangschönheit bildete den besinnlichen Ausklang des von Ulrike Kagermeier-Cesak engagiert geleiteten Konzerts.

„Das Magnificat ist eine der meistvertonten Szenen“, wusste auch Altenstadts Pfarrer Karl Klein zu berichten, der die Besucher aufforderte, sich mit diesem Musikstück daran zu „erinnern, was Gott an Ihnen getan hat und spüren, was er Großes tut in Ihrem Leben“.

Dass das Singen zumindest einen großen Raum in ihrem Leben einnimmt, kann drei Chormitgliedern guten Gewissens unterstellt werden. So wurden Elke Seitz, Marianne Zeug und Martin Kulot für „40 Jahre Singen im Kirchenchor“ mit einer Urkunde und kleinen Präsenten ausgezeichnet.

Mit viel Applaus bedachten die Zuschauer die Mitwirkenden dieser gelungenen Einstimmung auf das kommende Weihnachtsfest, und Karl Klein betonte: „Es ist eine große Freude und ein Geschenk gewesen, sich hier einfach einmal hinzusetzen und zuhören zu können!“ 

Ursula Fröhlich

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