Nach gut einjähriger Konzertpause haben die Mitglieder der Musikkapelle Altenstadt nun endlich wieder vor Publikum musiziert – und das auch noch bei schönstem Wetter.
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Nach gut einjähriger Konzertpause haben die Mitglieder der Musikkapelle Altenstadt nun endlich wieder vor Publikum musiziert – und das auch noch bei schönstem Wetter.

Anderthalb Stunden Konzertgenuss

Picknick-Konzert in Altenstadt: Blasmusik, Kuscheldecke und kalte Getränke

Gemütlich Blasmusik genießen: Das konnten die Besucher beim Picknick-Konzert der Altenstadter Musikkapelle an der Grundschule. Für die gut 150 Besucher war es das erste Konzert nach der gut einjährigen Corona Pause der Musikkapelle.

Altenstadt - Altenstadts Bürgermeister Andreas Kögl war begeistert von diesem Picknick-Konzert: „Eine tolle Idee an einem wunderschönen Platz und bei herrlichem Wetter.“ Das letzte Konzert dieser Art vor nahezu eineinhalb Jahren musste wegen des einsetzenden Regens vorzeitig beendet werden.

Diesmal klappte alles. Die Besucher konnten es sich auf den Stühlen oder auf ihren mitgebrachten Decken bequem machen, einige zauberten kleine Brotzeiten aus ihren Picknick-Körben hervor. Für die Getränke sorgten Andreas Reich und Michael Jaud von der Musikkapelle. Die musste sich zwar lange Zeit in Abstinenz üben, der Qualität tat dies aber keinen Abbruch. Hans Daxer, mittlerweile seit elf Jahren Chef der Musikkapelle, hat dem Orchester längst seinen Stempel aufgedrückt. Sein Klang ist zu einem Markenzeichen geworden.

Mit viel Applaus bedankten sich die rund 1500 Zuhörer bei den Musikern und erklatschten sich so auch noch Zugaben.

Für das Picknick-Konzert hatte der 30-Jährige passend die Musik ausgewählt: Märsche, Polkas und Walzer. Immer Blöcke mit je drei Stücken. Dazwischen hatten die Besucher Gelegenheit zum Ratschen. Ein Programm gab es für die Besucher keines an die Hand. Die Ankündigung hatte Hans Daxer selbst übernommen. Aber nicht gleich zu Beginn. „Ich bin nicht mehr so routiniert. Ich habe glatt vergessen, die Stücke anzusagen“, gestand er schmunzelnd. Da waren vier von insgesamt 14 Stücken bereits gespielt.

Es waren bekannte Titel. So der Marsch „Mit Energie und Kraft“, den Daxer zum Auftakt des eineinhalbstündigen Konzerts ausgewählt hat. Es folgten beispielsweise die „Kuschelpolka“, der Konzertmarsch „Abel Tasman“ und der „Märchenwalzer“. Mit anhaltendem Applaus erklatschten sich die Besucher zwei Zugaben: Den „Deutschmeister Regimentsmarsch“ und die Polka „Böhmische Liebe“. Die Besucher waren begeistert. Einer davon war Martin Schleyer aus Schongau. „Es ist immer wieder eine Freude, diesem Orchester zuzuhören, da stimmt einfach alles.“ Walter Kindlmann

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