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Auf der Krake im Altenstadter Freibad tummelten sich im Sommer immer viele Badegäste. Beliebt waren auch die Schwimmkurse und Wassergymnastik.

Saisonbilanz in Altenstadt

Freibadbesucher von Angeboten begeistert

Seit Ende August ist die Freibadzeit in Altenstadt beendet. Zahlreiche Besucher waren heuer im Bad. Neben Schwimmkursen wurde in dieser Saison zum ersten Mal auch Wassergymnastik angeboten.

Altenstadt – Der Badesommer im Altenstadter Freibad ist mit Schließung des Bades Ende August für heuer Vergangenheit. Ein guter Grund für Altenstadts Bürgermeister Albert Hadersbeck, ein Fazit zur Saison zu ziehen. „Das Bad war sehr gut frequentiert,“ sagte Hadersbeck bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Der lange, heiße Sommer spiegelt sich in den Zahlen wider. So wurden beispielsweise 2400 Eintrittskarten für Erwachsene verkauft – das sind rund 600 mehr als im Vorjahr. Auch bei den Saisonkarten ist eine Steigerung feststellbar. Insgesamt 430 Personen nutzten dieses Angebot, weiß der Altenstadter Bürgermeister. Im Jahr 2017 besaßen hingegen nur 385 eine Saisonkarte.

Einen vergünstigten Eintrittspreis zahlten Frühschwimmer und Besucher, die erst abends ins Bad kamen. Dann waren 2,50 Euro statt 3,80 Euro fällig. 1200 Abendkarten wurden heuer an die Frau, beziehungsweise an den Mann an gebracht.

Die Gemeinde ist zufrieden. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 50 000 Euro im Freibad eingenommen. Im Haushalt waren ursprünglich 10 000 Euro weniger eingeplant worden. „Das ist im Vornherein immer schwer zu planen“, erklärt Hadersbeck. Außerdem stehe die Abrechnung der Ausgaben noch aus. Der Rathauschef geht davon aus, dass die Mehreinnahmen dann wieder aufgehoben werden. Denn bei vielen Besuchern steigen auch die Betriebskosten für das Bad.

Außerdem sind eventuelle Rücklagen für anstehende Reparaturen gut zu gebrauchen. „Es gibt da einiges zu investieren,“ sagt er. Zum Beispiel müsse die Überlaufrinne erneuert werden. Zur Zeit werden bei Firmen Angebote für verschiedene Arbeiten eingeholt, was dann konkret gemacht wird, muss der Gemeinderat beschließen, so Albert Hadersbeck. Vieles wird wohl auch erst im Frühjahr kurz vor Wiedereröffnung des Bades erledigt.

„Es ist schön, dass wir ein Schwimmbad in Altenstadt haben, und es so gut angenommen wird“, findet Hadersbeck. Großen Wert lege man auf die Schwimmkurse. „Das ist ein großes Thema. Es gibt das Problem, dass immer weniger Kinder schwimmen lernen“, weiß der Bürgermeister. Diesem Trend wolle man unter anderem mit den Schwimmkursen der Wasserwacht entgegenwirken.

Das Angebot richtet sich allerdings nicht nur an Kinder, sondern zum Beispiel auch an Flüchtlinge. Bereits im vergangenen Jahr unterrichtete die Altenstadter Wasserwacht mit Unterstützung des Helferkreises mehrere Flüchtlinge. Weil die Kurse gut angenommen wurden, setzte die Wasserwacht das Projekt auch heuer fort und stieß damit wieder auf großes Interesse.

Außerdem gab es heuer zum ersten Mal die Möglichkeit, Wassergymnastik im Altenstadter Freibad zu machen. Petra Müller, Schwimmausbilderin bei der Wasserwacht, bot den Kurs an. Regelmäßig nahmen mehrere Badegäste daran teil.

Hadersback freut sich außerdem darüber, dass es heuer keine Unfälle im Freibad gab. Dass es in der Gegend gleich drei Schwimmbäder gibt, findet der Rathauschef gut. „Ob Altenstadt, Schongau oder Peiting – jedes Bad hat seinen eigenen Charakter und ist auf kurzen Wegen erreichbar. Das ist eine attraktive Geschichte für die Bürger“, so Hadersbeck.

von Walter Kindlmann und Elena Siegl

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