Natürlich mit Masken erfolgte beim Tag der Fallschirmjäger der Abschreiten der angetretenen Soldaten.
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Natürlich mit Masken erfolgte beim Tag der Fallschirmjäger das Abschreiten der angetretenen Soldaten.

Corona-bedingt unter Ausschluss der Öffentlichkeit – Dennoch drei Generale bei Kranzniederlegung

„Tag der Fallschirmjäger“ in Altenstadt nur in kleinem Rahmen

Es ist eine bereits rund 20-jährige Tradition in Altenstadt, dass das „Mutterhaus der Fallschirmjäger“ seine Truppengattung sowie seine aktiven und auch ehemalige Kameraden feiert. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die diesjährige Veranstaltung im kleinen Rahmen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ohne Feierlichkeiten statt.

Altenstadt – So wie der Fallschirmjäger das rote Barett mit dem stürzenden Adler trägt, so gilt der letzte Donnerstag im September als Feiertag der Fallschirmjägertruppe. Begründet wird diese Tradition mit dem Festtag des Schutzpatrons der Fallschirmjäger. Denn Erzengel Michael gilt als der Fürst der himmlischen Heerscharen.

Heerscharen von Gästen, aktiven und ehemaligen Fallschirmjägerkameraden konnten diesmal nicht am Standort Altenstadt begrüßt werden. „Gerne hätten wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kameraden und Freunde der Fallschirmjägertruppe in Altenstadt begrüßt. Doch die Pandemie lässt dies, aus für jeden nachvollziehbaren Gründen, nicht zu. Wir sind es unseren verstorbenen und gefallenen Kameraden aber dennoch schuldig, an unserem Tag der Truppengattung im kleinen, würdigen Rahmen, zu gedenken“, betonte der Leiter des Ausbildungsstützpunkts Luftlande und Lufttransport, Udo Francke.

Die Kranzniederlegung am Ehrenmal ist fester Bestandteil des Festtags.

„Gerade, weil dieser Tag uns so wichtig ist, sind wir umso glücklicher, dass die Generale Fritz, Hannemann und Matz sowie Oberst Uwe Schönborn in Zeiten von Corona ein starkes Signal setzen und zur Kranzniederlegung als Vertreter der Truppengattung bei uns sind“, fügte Oberstleutnant Francke hinzu. Seit 2016 untersteht der Ausbildungsstützpunkt Luftlande und Lufttransport dem Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg. General Michael Matz – selbst Träger des Fallschirmspringerabzeichens – zeigte seine besondere Verbundenheit zum Ausbildungsstützpunkt durch das Niederlegen eines eigenen Kranzes an dem Fallschirmjägerdenkmal.  

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