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Bei der Vorführung: (v.l.) Oberstleutnant Roland Pietzsch, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, MdL Harald Kühn, verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Bürgermeister Albert Hadersbeck, Oberstleutnant Christian Schoebel, Vize-Bürgermeister Sepp Reich und Ausbilder Thomas Mührer.
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Ein Fallschirmspringer schwebte mit Deutschland-Flagge vor der Ministerin ein.
Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.
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Ursula von der Leyen (CDU) und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) besuchten die Franz-Josef-Strauß-Kaserne.

Franz-Josef-Strauß-Kaserne

Ursula von der Leyen in Altenstadt: Die Retterin wird gefeiert

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Fast genau zwei Jahre ist es her, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Verlagerung der Fallschirmjäger von Altenstadt nach Oldenburg rückgängig gemacht und damit das traditionsreiche Mutterhaus der Springer-Truppe gerettet hat. Gestern besuchte sie erstmals die Franz-Josef-Strauß-Kaserne – und erntete viel Dankbarkeit.

Altenstadt– Noch mehr Leibwächter als sonst hatte Ursula von der Leyen (CDU) bei ihrem Besuch in Altenstadt dabei, und zwar zwei besonders hochkarätige: Der Bundesverkehrsminister und Heimat-Abgeordnete Alexander Dobrindt (CSU) wich ihr ebenso wenig von der Seite wie der Landtagsabgeordnete Harald Kühn (CSU). In gewohnt militärischer Präzision wurde der fast dreistündige Besuch absolviert, in dem von der Leyen ehrliches Interesse für die Arbeit am Standort Altenstadt zeigte und sich davon überzeugen konnte, was die Fallschirmjäger-Truppe alles leistet.

Fallschirmjäger präsentieren komplettes Aufgabenspektrum

„Wir haben unser komplettes Aufgabenspektrum aufgeboten“, sagte Michael März, einer der drei Ausbildungsinspektions-Leiter. Der Ministerin und den rund zwei Dutzend Pressevertretern wurden unter anderem die beiden Fahrzeuge Wiesel und Mungo präsentiert, die sogar in den Transporthubschrauber CH 53 passen. „Hätten wir größere Hubschrauber, hätten wir größere Wiesel“, sagte März und betonte, dass man das Kettenfahrzeug sogar per Lastenfallschirm abwerfen könne, was man aber ungern mache – „schließlich könnte das etwas kaputtgehen“.

Ein Fallschirmspringer schwebte mit Deutschland-Flagge vor der Ministerin ein.

Zwar kein Wiesel, aber immerhin eine Zehn-Tonnen-Last wurde kurz darauf von einer Transall vor den Augen von der Leyens am Altenstadter Absetzplatz abgeladen. Es sollten eigentlich Fallschirmspringer mit automatischer Auslösung folgen, die wie an der Schnur gezogen nacheinander Flugzeug oder Hubschrauber verlassen. Doch die mussten notgedrungen wieder landen, weil der Wind zu stark war, wie März zerknirscht sagte – es wäre seine Mannschaft gewesen. Anstatt mit dem Fallschirm vor der Ministerin zu landen, mussten sie nach der Landung des Hubschraubers zu Fuß an ihr vorbeimarschieren.

Wenigstens konnten vier Freifaller ihre Künste vorführen. Mit Rauchfahnen an den Beinen, einer sogar mit Deutschland-Flagge, setzten sie trotz schwieriger Windverhältnisse nur wenige Meter vor von der Leyen auf. Oberstleutnant Christian Schoebel, Leiter des Ausbildungsstützpunkts Luftlande/Lufttransport, hatte ihr währenddessen viel erklärt. Zum Beispiel, dass die Freifaller zum Teil mit 80 bis 100 Kilo Gepäck springen, mit Gewehr, GPS und Funk, und das aus bis zu 9300 Meter Höhe bei minus 60 Grad.

„Das war beeindruckend, sehr beeindruckend“

„Das war beeindrucken, sehr beeindruckend“, sagte von der Leyen anschließend zu den vier Springern und wollte wissen, wie viel Sprünge sie haben. „Bei mir sind es mehr als 10 000“, sagte Jürgen Wimmer. „Um bei diesen Windverhältnissen sicher zu landen, sollte man aber mindestens 500 Sprünge haben.“ Dobrindt betonte die Leistungen der Altenstadter Fallschirmspringer, die mit der Sportfördergruppe bei Welt- und Europameisterschaften medaillengaranten sind.

„Es war die richtige Entscheidung, den Standort in Altenstadt zu erhalten“, sagte von der Leyen anschließend vor den Kameras. Die Wertschätzung der Fallschirmjäger-Truppe in der Gemeinde, dem Landkreis und der Bevölkerung insgesamt sei förmlich spürbar. Dobrindt dankte ihr noch einmal, dass sie die die Verlagerungs-Entscheidung, die „vor vielen Jahren“ getroffen worden sei, nach vielen fachlichen Debatten geändert hatte. Dass es mit von der Leyens Vorgängern Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maziere zwei Unions-Politiker waren, die den Standort schließen wollten, verschwieg er lieber.

Schließlich sollte die gute Laune an diesem Tag nichts trüben. Auch nicht Fragen zum Skandal in Pfullendorf oder zu Donald Trump, die an diesem Tag nur Randaspekte waren. Es ging um Altenstadt und natürlich auch um das Feldwebel-/Unteroffiziersanwärter-Bataillon, das etwas im Schatten der Fallschirmjäger stand. Doch auch für den jungen Führer-Nachwuchs nahm sich die Ministerin eine dreiviertel Stunde Zeit. „Ihr könnt mich alles fragen“, hatte sie gesagt. Bereits zuvor hatte sie verkündet, dass in den nächsten Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag in den Standort investiert wird, der damit dauerhaft gesichert sein sollte.

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