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Spendenübergabe in der Kaserne : Von links Oberstleutnant Roland Pietzsch, Stabsfeldwebel Christian Treitz, Kurt Büchler (Kreisvorsitzender VDK) und Artur Klein (Geschäftsführer Bezirksverband Oberbayern VDK). 

VDK-Auszeichnung

Fleißige Sammler für Friedensarbeit geehrt - Standort Altenstadt sammelt über 13 000 Euro

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Bei einem Dankempfang in der Franz-Josef-Strauß-Kaserne in Altenstadt sind jetzt Soldaten, die Spenden für die Pflege von Kriegsgräbern gesammelt haben, vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ausgezeichnet worden.

Altenstadt – Eine Ehrenurkunde erhielten bei dieser Gelegenheit Hauptfeldwebel Timo Astore, die Hauptgefreiten Konstantin Raml und Alexander Martin, die Oberstabsgefreiten Alexander Pautz und Michael Walz sowie Frau Hauptmann Alexandra Löber.

Mit der bronzenen Verdienstspange wurden Hauptmann (a.D.) Wolfgang Schlösser, Leutnant Andreas Knerr und Stabsfeldwebel Christian Treitz ausgezeichnet.

Stabsfeldwebel Andreas Reich und Oberstabsfeldwebel der Reserve Werner Engelhard bekamen das Verbandsabzeichen Oberbayern. Hauptmann Günther Sieck wurde mit der goldenen Verdienstspange geehrt.

Artur Klein, der VDK-Geschäftsführer im Bezirk Oberbayern, bedauerte in seiner Rede, dass Europa oft nur mit Bürokratie und missliebigen Verordnungen in Verbindung gebracht und Problemlösungen wieder verstärkt nationalistisch gedacht werden. Deshalb sei es auch Aufgabe des VDK, in Erinnerung zu rufen, dass die Lehren aus zwei Weltkriegen und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft nicht vergessen werden.

Es bedürfe einer dauernden, gemeinsamen Zusammenarbeit, um den Fokus von der historischen Frage der Schuld hin zur Antwort der Versöhnung, die Kriege verhindern und damit Menschenleben retten kann, zu lenken. Gedenkstätten wie die Kriegsgräber seien als Mahnmale und „Lernorte der Geschichte“ wichtig für die Friedensarbeit.

Gesammelt wurde an Allerheiligen auf Friedhöfen von 28 Gemeinden beziehungsweise deren Ortsteilen in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech und Bad Tölz-Wolfratshausen. Weitere Einnahmen gab es durch einen Gedenkkerzenverkauf in der Kaserne und eine truppeninterne Sammlung. Insgesamt sammelte der Standort Altenstadt so 13 125,47 Euro für die Kriegsgräberfürsorge in Deutschland und der Welt.

Die Sammlung werde auch maßgeblich durch örtliche Veteranen-, Soldaten- und Reservistenvereine unterstützt, weiß Klein zu berichten. Sie erzielen Jahr für Jahr über 70 Prozent des Gesamterlöses der Sammlungen. Stellvertretend nannte Klein die Sammelergebnisse des Jahres 2017 der Soldaten- und Veteranenvereine Ingenried (1275 Euro) und Schongau (1370 Euro). 

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