Dort wird gebaut: Auf dieser Wiese bei der ehemaligen MöbelCentrale hat die Gemeinde Altenstadt Platz für Wohnraum und Gewerbe frei gemacht. 
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Dort wird gebaut: Auf dieser Wiese bei der ehemaligen MöbelCentrale hat die Gemeinde Altenstadt Platz für Wohnraum und Gewerbe frei gemacht. 

Bebauungsplan „Zwischen Südlicher Römerstraße und Köllenweg“

Viel Platz für Wohnen und Gewerbe in Altenstadt

Der Bebauungsplan „Zwischen Südlicher Römerstraße und Köllenweg“ mit integriertem Grünordnungsplan hat die erste Hürde genommen. Die 12 500 Quadratmeter Grund in Altenstadt sind für Wohnen und Gewerbe vorgesehen. Der Zeitplan sieht vor, dass das gesamte Areal 2021 erschlossen und bebaut werden könnte.

Altenstadt – Das Plangebiet liegt am südöstlichen Ortsrand von Altenstadt, östlich der südlichen Römerstraße, und wird im Flächennutzungsplan als gemischte Baufläche dargestellt. Im Westen schließt das Gelände an ein Wohngebiet an, nördlich und südwestlich befinden sich gewerblich genutzte Flächen. Im Süden und Osten ist das Plangebiet von intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben. Das gesamte Areal soll künftig als Mischgebiet festgesetzt werden.

Konkret ist das 1,25 Hektar große Areal in drei Parzellen untergliedert. Der obere Bereich mit 2300 Quadratmetern Fläche ist für Gewerbe mit integriertem Wohnen, der mittlere Bereich, 2200 Quadratmeter groß, ist ausschließlich für Gewerbe vorgesehen. Die dritte Parzelle im Süden mit 4500 Quadratmetern wird als Bauland ausgewiesen. Es soll einem Wohngebäude mit acht altersgerechten Wohneinheiten vorbehalten werden.

45 Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange hatte der Altenstadter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung abzuarbeiten. 15 davon hatten allerdings gegen den Bebauungsplan nichts einzuwenden, andere hatten Vorschläge und Hinweise, die in den Bebauungsplan von Bauamtsleiter Reiner Seidl noch einzuarbeiten sind.

Das Wasserwirtschaftsamt beispielsweise hat sehr ausführlich die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung, die Versickerung von Niederschlagswasser, den Bodenschutz und die Grundwassersituation ins Zentrum seiner Stellungnahme gerückt. Das Sachgebiet Bodenschutz am Landratsamt weist darauf hin, dass bei Aushubarbeiten festgestellte optische oder organoleptische Auffälligkeiten in den Bebauungsplan aufzunehmen sind.

12 500 Quadratmeter Fläche für Gewerbe und Wohnen umfasst das Baugebiet „Südlich der Römerstraße und Köllenweg“.

Der Fachliche Naturschutz im Landratsamt bemängelt, dass eine Fläche für einen Kinderspielplatz im Bebauungsplan nicht erkennbar sei. Der Sachbereich Umweltschutz möchte, dass Zufahrtsrampen zu Tiefgaragen möglichst nicht entlang der westlichen Baugrenze gegenüber der bestehenden Wohnbebauung anzuordnen sind.

Letztlich weist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten darauf hin, dass die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen nicht beeinträchtigt werden dürfen und ortsübliche landwirtschaftliche Emissionen in jedem Fall zu dulden sind.

Bei der obligatorischen Beteiligung der Bürger sind keine Stellungnahmen eingegangen. Der Gemeinderat hat dem Bebauungsplan mit integriertem Grünordnungsplan geschlossen zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, die erforderlichen Änderungen einzuarbeiten und ortsüblich bekannt zu machen.

Walter KIndlmann

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