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Aufmerksame Zuhörer: Rund 100 Gäste kamen zu der Versammlung. Unter anderem wollten sie wissen, wie es mit der Ortsdurchfahrt in Schwabniederhofen weitergeht.

Bürgerversammlung Altenstadt 

Wasser, Wohnraum, Straßenbau

Die Gestaltung des Marienplatzes um das Rathaus , der Breitbandausbau im Außenbereich, die Sanierung des Leichenhauses, der Hochwasserschutz durch Gründung eines Zweckverbandes und die Planung für die Entwicklung des Schwabniederhofener Sportgeländes: Bei der Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Albert Hadersbeck viele Themen und rund 100 aufmerksame Zuhörer.

Altenstadt – Es hat sich am Dienstagabend im Gasthof „Janser“ wieder gezeigt: Eine Bürgerversammlung gehört zu den schönen Aufgaben eines Bürgermeisters. Albert Hadersbeck hatte sich 75 Minuten Zeit dafür genommen, aufzuzählen, was er zusammen mit seinem Gemeinderat im Jahr 2016 alles fertig gebracht hat: So den Abschluss der neugestalteten St. Lorenzstraße und des Angerweges, der Straßenbau im Neubaugebiet am Eichenweg, der Kanalbau im Neubaugebiet St. Lorenzstraße-Angerweg, die Wirtschaftswege „Brucker-Weite“ und weiteren Grunderwerb. Die Investitionssumme lag bei bei insgesamt rund 1,56 Millionen Euro.

Der Straßenbau bleibt auch 2017 ein Thema: Die Ortsverbindungsstraße nach Schwabsoien wird mit einer neuen Deckenschicht versehen, das kostet rund 100 000 Euro. Des Weiteren sind Reparaturen an der Alpenstraße und im Kreuzungsbereich Schönachstraße (40 000 Euro) sowie eine Verschleißdecke im Baugebiet Schwabniederhofen/Ulmenweg und „An der Halde“ für rund 20 000 Euro vorgesehen.

Zum Thema Wasserversorgung meinte Hadersbeck: „Die wird nicht so recht wahrgenommen, es sei denn, es kommt einmal kein Wasser.“ Die ergiebigen Bohrungen im Bereich des Staatsforstes auf Denklinger Flur reichen demnach auch, das Sorgenkind Schwabniederhofen über eine Zweitleitung von Hohenfurch her mit Wasser zu versorgen. „Damit wäre dieses Problem gelöst,“ ist sich Hadersbeck sicher. Allerdings kommen bis zur Fertigstellung 2019 noch erhebliche Investitionskosten auf die Gemeinde zu.

Der Gemeindechef erwähnte überdies die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen, die Situation im Kindergarten St. Michael und die Wohnsituation in der Gemeinde: Altenstadt verfügt derzeit über 22 Wohnanlagen und 122 Reihenhäuser. Zudem hat die Gemeinde über 140 Wohnungen mit „Sozialstandard“. An der Jahnstraße und am Friedhofsweg sind 40 barrierefreie Wohnungen geplant. Für Jung und Alt bieten sie eine zentrale Wohnmöglichkeit.

Obligatorisch ist, dass Hadersbeck nach seinem Rechenschaftsbericht noch zur Diskussion ermuntert. „Wo drückt der Schuh?“, wollte er wissen. Hermann Reich, KAB-Vorsitzender, sieht im Krankenhaus „kein menschliches Miteinander“ zwischen Verwalter Thomas Lippmann und den Mitarbeitern. Er habe da große Bedenken für die nächsten Jahre. Landrätin Andrea Jochner- Weiß meinte dazu, sie höre keine Klagen, verwies jedoch auf die Veränderungen in den vergangenen drei Jahren. „Da alle Leute mitzunehmen, ist nicht leicht.“ Heinz Kastner wollte wissen, wie es mit der Ortsdurchfahrt in Schwabniederhofen weitergeht. Die, so Hadersbeck, wolle man auf den Weg bringen, zumindest was den notwendigen Grunderwerb betrifft. Das, meinte Kastner, höre er seit 30 Jahren. Hans Herz wollte wissen, wie es mit der weiteren Nutzung des alten Schulgebäudes in Schwabniederhofen aussieht, Manfred Spröttel hatte etliche Fragen zur Straßenausbaubeitragssatzung.

Walter Kindlmann

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