Nach acht Jahren als Gemeindereferent der Pfarreiengemeinschaft Altenstadt wurde Bernhard Schöner (re.) verabschiedet: (v.l.) Pfarrer Sebastian Schmid, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Birgit Thoma und Kirchenpfleger Michael Esper.
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Nach acht Jahren als Gemeindereferent der Pfarreiengemeinschaft Altenstadt wurde Bernhard Schöner (re.) verabschiedet: (v.l.) Pfarrer Sebastian Schmid, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Birgit Thoma und Kirchenpfleger Michael Esper.

Pfarreiengemeinschaft Altenstadt verabschiedet Gemeindereferent Bernhard Schöner

Vielfacher Dank für den „Rufer im Pfaffenwinkel

Über acht Jahre lang war Bernhard Schöner als Gemeindereferent fester Ansprechpartner aus dem Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Altenstadt. Zum Jahreswechsel übernimmt der 54-Jährige seinen neuen Dienst als Diözesanreferent beim katholischen Landvolk in Augsburg. Beim Sonntagsgottesdienst in der Basilika wurde Bernhard Schöner jetzt als Gemeindereferent verabschiedet.

Altenstadt – Pastoral- und Pfarrgemeinderat waren sich einig: „Wir werden Bernhard Schöner sehr vermissen und sind traurig, dass er uns nach acht Jahren verlässt.“ Schöner habe mit viel Herz und Engagement versucht, die Erstkommunikanten zur Liebe Jesus Christus in der Eucharistie zu führen, den Jugendlichen Glauben und Herz für den Heiligen Geist zu öffnen sowie Stärke zu schenken, sagte Pfarrer Sebastian Schmid in seiner Predigt.

Der scheidende Gemeindereferent habe in der Notfallseelsorge Menschen oft in schwierigsten Momenten ihres Lebens durch die Kraft Jesus Christi zur Seite gestanden und den Schülern im Religionsunterricht den Glauben verkündet. Schöner habe unzählige Freizeitangebote wie Fahrten ins Klösterl, Skifreizeiten und Jugendgottesdienste organisiert. Ministranten unterstützte er bei verschiedenen Aktionen.

Dass Schöners Arbeit Früchte getragen hat, sieht Altenstadts Seelsorger darin, dass zwei junge Frauen, die frisch von ihrem Theologiestudium kommen, die Begleitung der Jugendlichen hin zur Geistsendung übernehmen werden. Es sind Rebekka Reich und Katharina Hauser, die Schöner in ihrer Jugend in der Kirche begleitet hat.

„Lieber Bernhard, Du warst ein Rufer im Pfaffenwinkel. Dir ist es niemals um Dich gegangen, sondern um Gott“, betonte Pfarrer Schmid. Er wünschte Schöner weiterhin viel Vertrauen in Gott und seinen Heiligen. Michael Esper, der Kirchenpfleger der Pfarrei St. Michael Altenstadt, bedankte sich stellvertretend für alle sechs Pfarreien bei Schöner.

Dem Heiligen Nikolaus in Person von Altenstadts Bürgermeister Andreas Kögl indes war es vorbehalten, kleine Präsente für Schöner aus seinem Jutesack zu holen. Ein kleines Bäumchen, das schnell Wurzeln schlagen möge, bekam Schöner aus Schwabbruck, eine „Gute- Laune-Tasse“ spendierten die Schwabniederhofener. Die Hohenfurcher Gläubigen schenkten dem Scheidenden eine Tafel Schokolade als Wegzehrung, während die Schwabsoiener ein kleines Präsent aus dem „Eine Welt-Laden“ für angebracht hielten. Die Pfarrgemeinde Altenstadt indes sahen ein „Gipfelbier“ für die vielen gemeinsam begangenen Aktionen als passend an.

Bernhard Schöner sagte am Ende des Gottesdienstes, den Ulrike Kagermeier-Cesak und die „Vier Espers“ musikalisch gestaltet haben, er sei dankbar für acht Jahre Begegnung mit Kindern und Jugendlichen. Sein Dank galt neben den vielen fleißigen Seelen in der Gemeinde auch den Pfarrern Siegfried Beyrer, Hans Frieß, Karl Klein und Sebastian Schmid: „Es war ein gutes Miteinander.“ Ein besonderer Dank gebühre allerdings seiner Mutter, „die den Grundstein für meinen Beruf gelegt hat“.

WALTER KINDLMANN

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