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Schulweghelferin Stefanie Schmölz hat ihren Posten an der Basilika in Altenstadt bezogen und führt die Kinder über die Straße.

Aktion zum Schulbeginn

Sicher zur Schule - runter vom Gas

Altenstadt - „Runter vom Gas“ ist eine Aufforderung, die schon in den frühen Morgenstunden des ersten Schultages über den Rundfunk ertönt. Nicht von einem Moderator gesprochen, einer jungen Schülerin gehört die Stimme. Dabei fordert sie, zu Schulbeginn besondere Vorsicht walten zu lassen.

Damit die Autofahrer sich an die eigentlich selbstverständlichen Verkehrsregeln halten, startet die Polizei eine Wochenaktion „sicherer Schulweg“. Die Polizei zeigt Präsenz. In Altenstadt haben sich die Beamten vor Schulbeginn postiert, um Kontrollen durchzuführen. Sie wollen bei eventuellen Verstößen belehren. Dabei werfen sie ein Auge auf alles rund um den Schulweg und das Verbringen sowie das Abholen der Kinder durch die Eltern. 

Positiv beurteilt Polizei Hauptkommissar Udo Mewes die Verhaltensweise der Schulweghelferin Stefanie Schmölz. Sie hat ab 7 Uhr am Überweg an der Basilika Stellung bezogen. Mit leuchtender Warnweste und Kelle. Schmölz sammelt die eintrudelnden Kinder am Straßenrand, wartet den fließenden Verkehr ab und führt dann die Schulkinder gemeinsam über die Straße. Eine Woche lang versieht die Schulweghelferin ihren Dienst, dann wird sie von einer anderen Mutter abgelöst. Insgesamt sieben Helfer wechseln sich wöchentlich ab.

Nicht ohne Probleme geht es auf der Schulwegstraße ab. Eltern, die ihre Kinder per Auto zur Schule bringen, ignorieren das nicht zu übersehende Verkehrsschild, welches besagt, dass die Zufahrt nur für Lehrkräfte besteht. Das Anbringen und Chaosparken auf dem nicht zugelassenen Gelände ist dem Hausmeister und Lehrern schon lange ein Dorn im Auge. Hier bedarf es eindringlicher Gespräche mit den Fahrzeuglenkern.

Belehrung einer Autofahrerin durch Polizeihauptkommissar Udo Mewes, die das Verkehrsschild an der Schule in Altenstadt ignoriert hat.

Angie P. aus Altenstadt bringt ihre beiden Kinder Alexander und Katharina ausnahmsweise am ersten Schultag mit dem Pkw. „Weil sie wirklich viel Zusätzliches zu schleppen haben“, formuliert es die Mutter. Ansonsten laufen ihre Kinder täglich. „Eine vernünftige Sache“, nennt es Polizei Hauptmeister Jörg Hummel. Er unterstreicht dabei, wie wichtig es ist, dass Schüler nach Beendigung des Unterrichts die Gelegenheit bekommen, am Nachhauseweg „herunterzufahren“. Ein Stück zu laufen hat noch keinem geschadet. Weiter wurde kontrolliert, ob die Kinder verkehrssicher befördert werden. Gurtpflicht im Pkw und Schutzhelmpflicht auf dem Motorroller sind unerlässlich. Ein Fahrradhelm auf dem Motorroller, wie an diesem Morgen beobachtet, wird in Zukunft nicht mehr mit einer Belehrung durchgehen. Es geht ja schließlich um die Sicherheit unserer Kinder.

Hans-Helmut Herold

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