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Noch sind die Handwerker in allen Geschossen bei der Arbeit. Ende nächster Woche soll alles fertig sein.

Sanierung in Altenstadt

Rathaus erstrahlt in neuem Glanz

Altenstadt - Nach achtmonatiger Sanierungs- und Umbauzeit ist Licht am Ende des Tunnels sichtbar. Bis Ende nächster Woche können sämtliche Dienstzimmer im Altenstadter Rathaus wieder bezogen werden.

Die Abnahme des neu eingebauten Aufzuges vom Erd- hinauf ins Dachgeschoss ist für den 15. Dezember vorgesehen. 575 000 Euro wurden für Sanierungs- und Umbauarbeiten investiert.Hell, ordentlich und behindertengerecht 

„Wir kriegen ein recht ordentliches, helles und behinderten gerechtes Rathaus“, sagte Bürgermeister Albert Hadersbeck auf der Sitzung des Gemeinderates. Im übrigen sei es gut gewesen, örtliche Handwerksfirmen für Sanierung und Umbau einzusetzen. Was sich nicht nur auf den vorgesehenen Zeitplan sondern auch deutlich auf die Kosten ausgewirkt hat. 575 000 Euro hatte der Kostenansatz betragen. Mit dem die Gemeinde eine Punktlandung hingekriegt hat. Und das obwohl anfangs noch nicht vorgesehene Arbeiten angefallen sind. Dämmung der Decken, Arbeiten an der Heizung und zusätzlich verlegte Stromleitungen. In etlichen Bereichen wurden LED-Leuchten angebracht. „Dass wir trotz dieser Arbeiten im vorgesehenen Kostenrahmen geblieben sind, lag ausschließlich daran, dass wir bei den Ausschreibungen günstige Preise ausgehandelt haben“, erklärte Hadersbeck.

Bevölkerung und Mitarbeiter hatten viel Verständnis

Im Übrigen bedankte sich der Rathauschef „für das große Verständnis der Bevölkerung während der Umbau- und Sanierungszeit“. Auch den Mitarbeitern im Rathaus gebühre Dank, „sie haben diese Zeit gelassen überstanden“. Im Zuge der Arbeiten wurde der Boden im Eingangsbereich tiefergelegt. Er bildet damit eine Ebene für den Zugang zu den Verwaltungszimmern, in denen neben Standesamt und Trauzimmer, das Einwohnermelde- und das Ordnungsamt, die Postverwaltung und der Informations- und Empfangsraum sind.

Ziel des Umbaus war es, den Publikumsverkehr zum größten Teil ins Erdgeschoss zu verlagern. Nebenan ist der Aufzugsschacht mit dem ins Treppenhaus integrierten Lift gemauert worden, mit dem künftig Personen bequem ins Dachgeschoss gelangen können. Ein Stockwerk höher wurden sämtliche Dienstzimmer saniert, neue Böden, neue Decken, neue Beleuchtungskörper angebracht und die Wände gestrichen. Ebenso wie im Erdgeschoss haben die Dienstzimmer einen barrierefreien Zugang bekommen.

Die Raumaufteilung im Obergeschoss bleibt gleich

Belegungsmäßig ändert sich im Obergeschoss wenig. Je ein Dienstzimmer für den Bürgermeister, Verwaltungs- und den Bauamt Leiter, dazu die jeweiligen Vorzimmer für die Mitglieder der VG und letztlich noch ein Raum für die anfallenden Ablagen. Im Dachgeschoss endet der Lift im Nebenraum der ehemaligen Küche, in die jetzt eine Behindertentoilette eingebaut wurde. Der Sitzungssaal und die bisherige Toilette bleiben dort, wo sie immer schon waren.

wk

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