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Lukas Muthsam zeigt zuhause im Wohnzimmer seine Solar-Schneeräum-Maschine, mit der er am Montagmorgen zum Landesentscheid von Schüler experimentieren zum BMW-Werk nach Dingolfing (Niederbayern) reisen.

Schüler experimentieren in Dingolfing

Für Papas schneefreie Solarplatten

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Fuchstal/Asch - Zwar liegt in Asch schon länger kein Schnee mehr, die Erfindung von Lukas Muthsam ist trotzdem genial. Am Montagmorgen fährt er mit Mama und Solar-Schneeräum-Maschine zum Landeswettbewerb von Schüler experimentieren.

„Der Papa regt sich immer voll auf, wenn bei uns zuhause Schnee auf dem Dach liegt“, sagt Lukas Muthsam aus Asch bei Fuchstal. Familie Muthsam besitzt eine Solaranalge, die ordentlich Strom produziert, es sei denn, die energieaufsaugenden dunklen Platten sind vom kristallenen Weiß komplett bedeckt. Da kam dem kleinen Lukas die zündende Idee, eine „Solaranlagen-Schneeräum-Maschine“ zu bauen.

Eine Hammer-Erfindung, die der erst Elfjährige mit viel Lust und großer Begeisterung zu einem erfolgreichen Projekt für Schüler experimentieren umgesetzt hat. Lukas ist der zweite Kandidat aus dem SN-Verbreitungsgebiet, der es neben dem „Zoom-Brillen-Seppi“ aus Bad Bayersoien in den Landeswettbewerb nach Dingolfing geschafft hat.

Die Liebe zur Bastelei entfachte bei Lukas schon im Kleinkind-Alter. Erst wurde fleißig gepuzzelt. Dann Zoo, Bauernhof oder Yacht mit Lego-Duplo aufgebaut (Die größeren Steinchen). Inzwischen aber spielt der Fünftklässler, der das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium in Landsberg besucht, mit wesentlich komplexeren Dingen. Zum Beispiel Lego-Technik. Davon steckt auch jede Menge in seiner „Solar-Schneeräum-Maschine“, die wie folgt funktioniert:

So funktioniert die Solar-Schnee-Räummaschine

Vor und hinter der Solarplatte ist je eine Rolle fixiert, die eine durchsichtige Folie über der Platte ab- bzw. aufwickeln. So wird der Schnee transportiert. Zugleich kann die Sonne durch die Folie auf die Platte scheinen. Angetrieben wird das ganze von einem Elektromotor. Da die Folie durch äußere Einwirkungen wie Sahara-Staub oder Vogeldreck auch schmutzig wird, hat Lukas an die aufwickelnde Rolle eine Waschbürste angebracht, die die Folie zum Wiederverwerten gleich reinigt.

Über Monate hat Lukas dafür gesägt, gebastelt, gerechnet und montiert. Immer zuhause nach der Schule, am liebsten draußen auf der Terrasse. Denn Lukas liebt Bewegung an der frischen Luft. Er hat sogar mit Papa Klaus den Garten zu einem kleinen Freizeitpark umfunktioniert – inklusive Boulderwand. Und er bekleidet die Außenverteidigerposition der Fuchstaler D-Jugend, „links oder rechts“.

Jetzt aber dreht sich alles um Schüler experimentieren. Am Montagmorgen fährt Lukas mit seiner Mama zum Dingolfinger BMW-Werk, um seine nützliche Erfindung unter die besten Nachwuchs-Forscher aus ganz Bayern zu mischen.

js

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