Mann droht mit Bombe: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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Ein Trümmerhaufen ist nur noch von dem landwirtschaftlichen Anwesen in der Ammergauer Straße übrig.

Ammergauer Straße Peiting

Drei Doppelhäuser auf altem Bauernhof

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Peiting - Ein Schandfleck in der Marktgemeinde Peiting ist Geschichte. Seit einigen Tagen rollen die Bagger auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in der Ammergauer Straße. Von dem uralten Bauernhaus mit Scheune ist nun nichts mehr zu sehen.

Graffiti an den Wänden, zugenagelte Fenster und Scherben – das alte landwirtschaftliche Anwesen auf dem Grundstück an der Ammergauer Straße ähnelte seit vielen Jahren schon einem Geisterhaus. Vor rund zwölf Jahren dann der (zunächst) erleichternde Antrag im Peitinger Bauausschuss: Das Anwesen soll aufgehübscht und bebaut werden. Kanal- und Wasseranschluss wurden sofort nach der ersten Antragstellung gemacht. Alles war bereit für einen Neuanfang. Doch danach wurde es erstmal ruhig um das Vorhaben. Sehr ruhig.

Gebaut wurde dort nicht 

Stattdessen alle zwei Jahre wurde die Genehmigung im Bauausschuss verlängert. Insgesamt zum fünften Mal stand der Antrag im Frühjahr 2015 auf der Tagesordnung des Gremiums.

Dann schließlich wurden die Pläne konkreter. Es sollten vier Doppelhäuser entstehen. Teilweise auch auf dem Grund des Bauernhofs, der dafür abgerissen werden muss. Was für Aussichten! Eine Welle der Erleichterung packte die Räte vor einem Jahr, denn so ein baufälliges Gebäude mitten an einer stark befahrenen Straße ist nunmal nicht gerade eine Aushängeschild für den Markt Peiting.

Doch passiert ist wieder – nichts 

Nichts ging voran. Bis vor einigen Tagen. Stück für Stück arbeiteten sich die Maschinen über das Anwesen. Jetzt sind nur noch Trümmer übrig. Und es gibt eine neue Entwicklung. Ein neuer Käufer hat sich aufgetan. Der Diplom-Ingenieur Hubert Kustermann aus Tutzing möchte zunächst drei Doppelhäuser errichten. „Er hat die Tektur eingereicht und möchte die Gebäude auf den neusten wärmetechnischen Stand bringen“, so Marktbaumeister Jochen Rohrmoser auf Nachfrage. Dass sich dort endlich etwas tut, freut den Marktbaumeister sichtlich: „Wir sind immer froh, wenn sich in der Entwicklung unseres Ortes etwas Positives tut.“

Das Projekt an der Ammergauer Straße scheint also doch einen glücklichen Ausgang zu nehmen. Die Bauleiche jedenfalls ist fort. Spannend wird nun, wie sich die neuen Häuser in die Gegend einfügen.

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