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Weit über 200 Anmelder abgefertigt: Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter des Ferienprgramm-Teams im Sparkassensaal.

Sparkassensaal Peiting

Anstehen fürs Ferienprogramm

Peiting - Früh aufstehen war bei der Anmeldung zum Peitinger Ferienprogramm angesagt.

Auch wer nicht aus dem Bett kam, hat noch gute Chancen, einen Platz in einem der 56 Angebote zu ergattern. Als das Ferienprogramm-Team eine gute dreiviertel Stunde vor Beginn der Anmeldung am Sparkassensaal ankam, standen bereits 30 Personen Schlange. Die ersten hatten schon um 6 Uhr ihren Posten vor dem Sparkassensaal bezogen.

Niklas und Leon hielten, ausgerüstet mit einer üppigen Brotzeit, die Stellung, bis sie von Niklas Mutter Nicole Hechenrieder um neun Uhr abgelöst wurden. „Das gehört einfach dazu, dass man schon früh vor der Tür wartet“, lacht sie. Trotz frühem Aufstehen ist sie aber nicht die erste in der Schlange. Und als sie dann schließlich bei der Anmeldung die Formulare für neun Kinder, nämlich die eigenen, sowie die von Freunden und Bekannten, zückt, sind schon nicht mehr alle Angebote verfügbar. „Wir haben Kurse, bei denen die Teilnahme auf zehn Plätze begrenzt ist“, erklärt Michaela Waldinger vom Ferienprogramm-Team. Zum Beispiel der Kurs „Lust auf Eis?“, bei dem es ums Eismachen in der Eisdiele Pinocchio geht. Oder „Göttlich speisen“, bei dem in der katholischen Jugendstelle ein zweigängiges Menü gekocht wird. Aber es gibt ja zum Glück die Warte-Liste. „Es passiert immer mal wieder, dass einer krank wird. Dann kommt die Warte-Liste zum Zuge“, erklärt Jugendreferent im Gemeinderat Alex Zila. Oder aber es gibt ein zusätzliches Angebot, wenn die Warte-Liste so lang ist, dass man noch einen Kurs füllen könnte.

Die zehnjährige Melina, die auch seit sieben Uhr mit ihrer Liste vor der Türe stand hat einen ganz anderen Favoriten. „Der Kletterwald ist das Coolste“, schwärmt sie. Und hat sich durch frühes Anstellen auch einen Platz auf der Teilnehmerliste gesichert.

In der Warteschlange, die gegen 9.45 Uhr bereits vom Saal aus bis auf den ersten Absatz im Treppenhaus reicht, geht es zivilisiert zu. Kein Gedrängel, höchstens vereinzeltes Gähnen. „Die Mama geht jetzt ins Bett. Seit sechs, das ist ein bisschen viel“, ist vom Tisch zu hören, an dem Andrea Deibler und Sabine Hickisch von der Tourist-Information die Anmeldungen abkassieren. Im Sparkassen-Saal teilt sich nämlich die Schlange rasch in Anmelder und Bezahler. Alles ist perfekt organisiert Michaela Waldinger, Sonja Zila, Mareile Ganz, Alex Zila, Franziska Gavanas und Stefan Osterrieder vom Ferienprogramm-Team nehmen an drei Tischen die Anmeldungen auf, dann geht es zur Kasse. Um 11.15 Uhr haben sie mehr als 200 Personen abgefertigt, die zum Teil mehrere Kurse und für mehrere Kinder anmeldeten.

„Wer nicht gerade einen Kurs mit begrenzter Teilnehmerzahl buchen wollte, konnte ganz entspannt auch später noch alles bekommen, was er haben wollte“, so Zila. Kino, Reitangebote und Mädchentag waren allerdings schnell voll. Aber es gibt noch Plätze für fast alle Ausflugsfahrten. „Es ist für jeden Geschmack und jedes Alter von sechs bis 15 Jahren etwas dabei“, meint Zila zu den Restplätzen, die ab Montag in der Tourist-Information zu den üblichen Öffnungszeiten gebucht werden können. Zu viel Zeit lassen sollte man sich mit der Anmeldung allerdings nicht. Denn bereits am Montag, 3. August, startet das Ferienprogramm mit der Jonglierwerkstatt im Juze und einer Märchenstunde in der Gemeinde- und Pfarrbücherei.

uf

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