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Georg Epple hat zum Apfeldorfer Neujahrsempfang geladen – und die CSU-Prominenz war gekommen. Von links Pfarrer Michael Vogg, das Peitinger Harfenduo Irmi Barnsteiner/ Marianne Baab, Ex-Landrat Erwin Filser, Bürgermeister Epple, Weilheim-Schongaus Landrätin Andrea Jochner-Weiß und ihr Landsberger Kollege Thomas Eichinger. 

Apfeldorfer Neujahrsempfang

Apfeldorf will mehr für die Feuerwehr und Kinsau tun

Der Apfeldorfer Neujahrsempfang ist mittlerweile eine feste Institution im Kalender der regionalen Politprominenz: Zum zehnten Mal hat Bürgermeister Georg Epple jetzt in den Apfeldorfer Pfarrhof eingeladen. Eine Einladung, der viele Gäste gerne gefolgt sind.

Apfeldorf – Zusammenkommen und reden: Laut Epple ein höchstwirksames Rezept, damit die Chemie zwischen den Leuten stimmt. „Man muss im Gespräch bleiben, sonst verfällt man leicht in den Zustand des Streitens“, so Epples Empfehlung. Neben Epple durften beim Empfang auch einige andere das mit dem Reden übernehmen, darunter auch ein Jubilar: Bezirksrat Josef Loy, der von den zehn Neujahrsempfängen neun Mal anwesend war.

„Ich muss sagen: Ihr habt Euch in den neun Jahren gar nicht verändert, Ihr schaut gut aus“, so sein Kompliment an Apfeldorfs Gäste und die Gastgeber. Epple hatte es wieder geschafft, einige honorige Gäste an den Lech zu bringen: Landrätin Andrea Jochner-Weiß (Weilheim-Schongau), Landsbergs Landrat Thomas Eichinger, die Landtagsabgeordneten Alex Dorow und Thomas Goppel (beide CSU), Vertreter der Sparkasse und der Volks- und Raiffeisenbank – um nur einige zu nennen.

Aber Epple begrüßte bei seinen Neujahrswünschen auch viele „Normalbürger“, die in Apfeldorf viel für die Allgemeinheit leisten: im Kindergarten, in der Schule und bei der Feuerwehr. Aber wie gesagt: Die CSU-Prominenz kommt gerne. „Bei mir fängt das Jahr immer mit A wie Apfeldorf an“, sagte Eichinger. Im Vorjahr war er wegen Krankheit verhindert, hatte sich auch per Handy-Nachricht entschuldigt – leider warteten die Apfeldorfer 2017 vergebens auf ihn: Dieses Jahr, gestand Epple, habe er das Handy dabei, „denn die Nachricht von Eichinger habe ich im vergangenen Jahr erst gelesen, als alles rum war“.

Zur musikalischen Untermalung des Peitinger Harfenduos (Marianne Baab, Irmi Barnsteiner) verwies Epple auf die positiven Ereignisse des Vorjahres: Den Erhalt des Schulstandorts, die Verbesserung des Hochwasserschutzes, die Ausweisung des Neubaugebiets und die Neuansiedlung einer Ärztin. „Das ist etwas, wovon andere Kommunen nur träumen können: Vielen Dank an alle, die dabei mitgeholfen haben.“

Für die Zukunft kündigte er an, dass die Feuerwehr mehr unterstützt werde und die interkommunale Zusammenarbeit mit Kinsau ausgeweitet werden solle. „Das ist aber nicht immer leicht, weil der Dienstherr manchmal andere Vorstellungen hat“, sagte er scherzend mit Seitenblick auf Landrat Eichinger. Eichingers Replik: Manchmal habe er es bei seiner Arbeit mit eigensinnigen Bürgermeistern zu tun (mit Blick auf Epple), „aber das ist ganz gut so“.

Nach Apfeldorf komme Eichinger auch deswegen immer sehr gerne, weil hier sein Vorgänger Erwin Filser wohne, dessen väterliche Art er an dieser Stelle hervorhob. Und zu den Apfeldorfern gewandt: „Bleiben Sie so engagiert, wie Sie sind!“ Im Anschluss lud Epple alle Gäste zu einem kleinen Umtrunk und Häppchen mit den Worten ein: „Ich hab’ es mir verkniffen, dieses Mal etwas zum historischen Pfarrhof zu sagen – im nächsten Jahr wieder!“

Klaus Mergel

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