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Pläne für Radweg: So könnte der Verlauf sein vom Wiesenweg bis vor die Brücke.

Aus dem Gemeinderat Apfeldorf

Brücke für Fahrradweg zu schmal

Die Vorfreude auf einen Fahrradweg über die Lechbrücke müssen die Apfeldorfer wohl wieder vergessen, und auch für die Haltestelle nach der Brücke heißt es Ade. Dafür dürfen sich die jungen Fußballer aber freuen, jetzt einen eigenen Weg nach Kinsau zu bekommen.

ApfeldorfVor der jüngsten Gemeinderatssitzung fand ein Ortstermin am Klärwerk Apfeldorf-Kinsau statt. Mit eingeladen war auch Anton Baab vom Straßenbauamt und dem Kinsauer Gemeinderat. Er hatte für den Gemeinderat ein paar Pläne mitgebracht, um den Apfeldorfern zu zeigen, was für ihre Brücke, den Fußgänger- und den Radweg so möglich wäre.

Aber er musste die Apfeldorfer leider enttäuschen. Die Brücke soll mit ihrer zwei bis drei Jahre andauernden Sanierung zwar ein ganzes Stück breiter werden, aber leider nicht breit genug für einen Rad- und Fußweg. Möglich sei bei der voraussichtlichen Breite nur ein Fußweg. Das heißt dann also zukünftig für alle Radl-Fahrer: vor der Brücke absteigen. Aber das muss man heutzutage auch schon, wenn man die Brücke über den kleinen Streifen zwischen der Leitplanke der Fahrbahn und dem Brückengeländer nutzen möchte.

Der Rad- und Fußgängerweg soll trotzdem auch weiterhin vom Sportplatz bis zur Brücke reichen. Der genaue Verlauf vor der Brücke musste aber noch geklärt werden. Klar war sehr schnell, dass die Haltestelle nach der Brücke auf Apfeldorfer Seite weichen muss und damit auch das Denkmal, das zum Erbau der Brücke geschaffen wurde. Uneinig waren sich die Mitglieder des Gemeinderates aber über den restlichen Verlauf. Zwischendurch kam sogar in der Diskussion auf, ob der Fußgänger- und Fahrradweg überhaupt nötig sei, da die sportlicheren Radfahrer sowieso auf der Staatsstraße von Apfeldorf nach Kinsau fahren werden.

Gerhard Schmied erinnerte aber zurecht daran: „Das wäre eine vertane Chance für die Zukunft, für die Kinder.“ Denn die Jugend der Apfeldorfer und Kinsauer Fußballer hat sich mittlerweile zu einem Team zusammengeschlossen. Gerade deswegen soll für die Sportler ein sicherer Weg zu beiden Sportplätzen geschaffen werden.

Magdalena Geiger

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