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Rat und Verwaltung im Apfeldorfer Rathaus haben im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet. 

Gemeinderat Apfeldorf

Apfeldorfer  Jahresrechnung 2017 ist im grünen Bereich

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Der Apfeldorfer Gemeinderat hat im vergangenen Jahr finanziell überzogen – aber alles durch begründete und sinnvolle Ausgaben. Zu diesem Ergebnis kam der Rechnungsprüfungsausschuss in der jüngsten Sitzung.

Apfeldorf – Dass so eine Rechnungsprüfung eine nicht unerhebliche Aufgabe ist, war den nicht beteiligten Mitgliedern des Gemeinderats klar: Der zweite Bürgermeister Gerhard Schmid, der auch als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses fungierte, hatte gemeinsam mit Peter Strommer, Robert Frühholz und Sven Clormann die Akten durchforstet und die Finanzen geprüft, mit Unterstützung und Check der Verwaltungsgemeinschaft.

Das Ergebnis: Es gab einige über- und außerplanmäßige Ausgaben. Die jedoch zu keinen Beanstandungen Anlass geben, wie auch die nachträgliche Genehmigung des Gremiums bestätigte: Die Ausgaben waren aus der Notwendigkeit der Stunde heraus entstanden. Die Rücklagen in Höhe von 1,83 Millionen Euro mussten nicht angepackt werden.

Unterm Strich gab es 2017 zehn Fälle, die sich im Verwaltungshaushalt mit rund 213 000 Euro und im Vermögenshaushalt mit rund 73 000 Euro bemerkbar gemacht haben. Klingt, viel – doch das Ergebnis relativiert sich angesichts der 163 000 Euro, die zusätzlich bei der Kanalsanierung von Wiesenweg/Sinkweg auftraten. Kleinere Ausgaben, so Schmid, kamen noch dazu, etwa für Geräte der Feuerwehr (4300 Euro) oder für das Fahrzeug (4400). Auch die Grundschule und der Kindergarten brachten außerplanmäßige Kosten, etwa, da sich der Tariflohn der Angestellten verändert hatte.

Zudem ist die Gewerbesteuerumlage gestiegen, da man 2017 höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer zu verzeichnen hatte. „Auch bei den Tiefbauarbeiten am Baugebiet Römerring hatten wir 16 000 Euro Mehrkosten als einkalkuliert. Ganz einfach deswegen, weil wir zu Beginn des Jahres nicht damit gerechnet haben, dass wir 2017 überhaupt so weit kommen“, sagte Schmid.

Eine ähnliche Ursache hat der Betrag von 12 000 Euro bei der Straßenbeleuchtung: Hier hatte man zugunsten einer Rabattierung den Komplettbetrag für die Gemeinde auf einmal bezahlt.

„Was wir uns auch genauer angeschaut haben, ist der Bauhof“, sagte Schmid. Genauer gesagt: die Kooperation im Zweckverband mit Kinsau. Hier sei die Abrechnung „sehr verwaltungsintensiv“. sprich zeitintensiv. Und das bedeutet wiederum teuer. „Da müssen wir noch einmal gesondert drüber sprechen“, so Schmid.

Letztlich konnten alle Ausgaben mit Zustimmung der Verwaltung genehmigt werden und erster Bürgermeister Georg Epple als Leiter der Gemeindeverwaltung entlastet werden.

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