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Hier soll es entstehen, das neue Wohngebiet nördlich des Römerrings in Apfeldorf. 

Gemeinderat Apfeldorf

Gemeinderat Apfeldorf: Neues Baugebiet und Hundesteuer

In der jüngsten Apfeldorfer Gemeinderatssitzung ist viel diskutiert, aber wenig entschieden worden. Wichtigster Punkt: Es soll ein neues Wohngebiet nördlich des Römerrings entstehen.

Apfeldorf – Die Apfeldorfer dürfen auf ein neues Wohnbaugebiet hoffen. Nördlich des Römerrings soll das Plangebiet auf 2,4 Hektar bis zu 16 Wohngebäude ermöglichen. Nachdem das Baugebiet Esele komplett vergeben und ausgebaut ist, kann man also in Apfeldorf schon wieder neuem Zuwachs entgegensehen.

Erste Maßnahme ist nun die Änderung des Flächennutzungsplanes, was der Gemeinderat in seiner Sitzung in die Wege geleitet hat. Die Verwaltung bekam den Auftrag, entsprechende Schritte einzuleiten.

Nicht ganz ohne Stolz berichtete Bürgermeister Georg Epple, dass der Zweckverband Apfeldorf-Kinsau gegründet worden und am 1. Mai offizieller Startschuss ist. Ab diesem Tag gehören die Bauhöfe, die Kläranlage und auch der Schulbus offiziell zum Zweckverband. Vorsitzender ist Georg Epple, zweiter Vorsitzender Marco Dollinger und dritter Chef ist Heinrich Keller.

Weiteres Thema bei der Gemeinderatssitzung war die Hundesteuersatzung. Vorgesehen war eine Erhöhung der Hundesteuer in kleinen Schritten. Beispielsweise sollte für den ersten Hund alle zwei Jahre die Steuer jeweils um 10 Euro angehoben werden, sodass im Jahr 2024 schon 100 Euro für den ersten Hund anfallen – im Gegensatz zu den 60 Euro, die im Moment erhoben werden.

Den Gemeinderäten schien dieser Vorschlag aber nicht so recht zu gefallen. Nachdem die Hundetoiletten im Dorf aufgebaut wurden, hatte sich die Sauberkeit, was den Hundekot angeht, deutlich verbessert. Heinrich Keller meinte deshalb: „Wir sollten vermeiden, dass das gute Annehmen der Hundetoiletten wieder abnimmt. Diesen positiven Trend, sollten wir uns erhalten, also auch die Erhöhung maßvoll vornehmen.“

Nachdem auch Epple eine schrittweise Erhöhung um nur fünf Euro vorschlug, wurde die Satzungsänderung von den Gemeinderäten abgelehnt. Man einigte sich darauf, dieses Thema auf nächstes Jahr zu verschieben.

Magdalena Geiger

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