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Die Mitglieder der Trachtenkapelle kamen als Bauarbeiter, um baldmöglichst ihr Musikerheim ausbauen zu können.
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Die langwierigen Planungen zur Mehrzweckhalle verglichen die Narren mit dem Berliner Flughafen.
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Eine Gruppe in venezianischen Kostümen stellte fest, „Apfeldorf verlangt keine Touristen-Steuer“.
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Ein Hingucker waren auch die 17 Mädchen , die den Apfeldorfer Trommlerzug ausspielten. 
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Ganz nah am Publikum waren auch die Akteure des Faschingswagens zur Brückensanierung.
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Einige Mamas mit ihren Kindern spielten die Sternsinger, die mehrere Häuser im Dorf vergessen hatten.
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Wegen des fehlenden Fuß- und Radweges über die Brücke schlugen die Narren ein Brückentaxi vor.

Gaudiwurm in Apeldorf

Lokalspitzen am laufenden Band

Brückensanierung, Turnhallenumbau und Trommlerzug – das waren die großen Themen beim Apfeldorfer Faschingszug. Elf Wagen und sieben Fußgruppen zogen am Faschingssamstag bei herrlichem Frühlingswetter durch das Dorf und nahmen so manche Anekdote der Apfeldorfer aufs Korn.

Apfeldorf– Die Trachtenkapelle führte den Gaudiwurm mit Stimmungsmusik an, und die Mitglieder kamen bereits als Bauarbeiter, weil sie endlich mit dem Bau ihres neuen Musikerraumes beginnen möchten. Dazu der Spruch: „Unser 100-Jähriges feiern mir ganz gwiss, egal wia weit der Hallenumbau is“.

Das Thema Mehrzweckhalle hatten noch zwei weitere Wagen: Die Landjugend verglich die Planungen mit dem Berliner Flughafen und stellte fest, „2006 ham se in Berlin mit dem Bau begonnen, da sollt unser Landjugend doch au scho in Turnhalle kommen“. Und der „Apfeldorfer Trödeltrupp“ versuchte, das schäbige Mobiliar der Mehrzweckhalle an die Zuschauer zu verkaufen.

Narren schlagen Brückentaxi vor

„Fußweg zu teuer, überqueren ein Abenteuer“ stand in großen Lettern auf dem Wagen zur Brückensanierung. Mehrere Mütter mit Kinderwagen, gebrechliche Omas oder Radlfahrer versuchten zur Belustigung der zahlreichen Zuschauer vergeblich über die Brücke zu kommen. Und so schlugen die Narren vor, ein „Brückentaxi“ einzurichten.

Männer haben Höhenflug, darum trommeln die Mädels

Ein Hingucker waren die 17 Mädchen, die sich von den Burschen die Trommeln schnappten und nach einigen Übungseinheiten gekonnt den ganzen Gaudiwurm trommelten. In Anspielung auf den Kulturförderpreis, den der Trommlerzug Apfeldorf vor kurzem erhielt, stand auf ihrem Schild „unsere Männer ham an Höhenflug, drum kemma mia zum Faschingszug“.

Auch die Sternsinger werden hoch genommen

Von einer Kindergruppe wurden die Sternsinger ausgespielt, die einige Häuser bei ihrem Rundgang durchs Dorf vergessen hatten, auch die Apfeldorfer Mädchengarde war mit einem Wagen dabei.

Insgesamt war es ein lustiger Faschingszug, dessen Akteure auf den Wagen oder als Fußgruppen immer wieder den Kontakt zum Publikum suchten. Zum anschließenden Faschingstreiben nutzte man dann doch wieder die Mehrzweckhalle, wo bis spät in die Nacht was los war. 

em

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