Zwölf Wandergesellen holten die Apfeldorfer Goldschmiedin Leandra Förster (liegend) zum Start ihrer Walz ab. Zuvor besuchten sie noch Bürgermeister Gerhard Schmid (Mitte).
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Zwölf Wandergesellen holten die Apfeldorfer Goldschmiedin Leandra Förster (liegend) zum Start ihrer Walz ab. Zuvor besuchten sie noch Bürgermeister Gerhard Schmid (Mitte).

Apfeldorfer Goldschmiedin macht sich auf die Walz

Wandern ist Leandras Lust

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ heißt es in einem bekannten Volkslied. Diesmal ist es aber eine Goldschmiedin, die sich von Apfeldorf aus auf die Walz macht und nach alter Tradition drei Jahre plus einen Tag in der Ferne bleiben muss.

Apfeldorf – Die 26-jährige Leandra Förster wagt dieses Abenteuer, und dazu kamen zwölf Wandergesellen nach Apfeldorf, um ihr den Start zu erleichtern. Mit dabei waren Schuhmacher, Zimmerer, Schmiede, Schreiner und Goldschmiede, alle in der markanten Zunft-Kleidung und mit dem gedrehten Holzstock dabei.

Die Wandergesellen dürfen bekanntlich keine Handys oder internetfähigen Geräte mit sich führen. Im ersten Jahr sind sie innerhalb Deutschlands unterwegs, im zweiten Wanderjahr geht es ins europäische Ausland, und wer möchte, kann seine Wanderschaft im dritten Jahr in die ganze Welt ausweiten.

Leandra Förster ist die älteste Tochter des Apfeldorfer Bildhauers Dietrich Förster. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Goldschmiedin und sucht nun mit der dreijährigen Walz eine neue Herausforderung.

Zum Abschied hat sie ihr Vater mit einer großen Collage an der Hauswand überrascht. Nach einem Besuch bei Apfeldorfs Bürgermeister Gerhard Schmid und einer abendlichen Feier wurde Leandra Förster am Apfeldorfer Ortsschild von ihren neuen Wanderfreunden aus dem Dorf geworfen. Rosi Geiger

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