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Mit dem Umbau der Auerberghalle werden sich die Gemeinderäte von Bernbeuren noch öfters beschäftigen müssen. mg

Auerberghalle Bernbeuren: Aufzug ist die Lösung

Bernbeuren - Bei den Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Auerberghalle in Bernbeuren haben sich die Gemeinderäte jetzt auf eine neue Variante geeinigt: Die geplante Behindertentoilette soll im Bereich der jetzigen Außentoilette platziert werden, und sie wird mit einem Aufzug mit der Halle verbunden.

„Das ist die beste Lösung“, glaubt Bürgermeister Martin Hinterbrandner, der von einem „gordischen Knoten“ sprach, der mit dieser Variante gelöst werden könnte. Denn der große Vorteil ist: Das Raumkonzept mit vier Umkleidekabinen (Kostenschätzung bei 95 000 Euro) kann finanziell und zeitlich unabhängig von der Planung einer Behindertentoilette fortgesetzt werden.

Es müssen also - entgegen der ursprünglichen Befürchtung - bei den Umkleidekabinen keine Abstriche gemacht werden. „Mit dem Entkernen in Eigenleistung kann bereits im November, nach Ende des Spielbetriebs, begonnen werden“, kündigte der Bürgermeister an. Ihm ist versichert worden, dass es an Eigenleistung nicht fehlen werde. „Wir wollen die Handwerker-Kosten ja so gering wie möglich halten“, pflichtete Vize-Bürgermeister Markus Socher bei.

Auch Gemeinderat Michael Hurm ist überzeugt, dass sich beim Umbau der Auerberghalle eine akzeptable Lösung finden lässt. Allerdings sind bei den 95 000 Euro, die im Haushalt 2015 bereitgestellt werden sollen, die Kosten für den Bau der Behindertentoilette und des Aufzugs nicht dabei. Ob die Gemeinde Bernbeuren hierfür noch genug Geld hat, muss man abwarten. „Mit der Planung machen wir auf alle Fälle weiter. Zur Not - wenn das Geld nicht reicht - kann man immer noch die Reißleine ziehen“, so zweiter Bürgermeister Markus Socher.

Die Gemeinderäte haben bei ihrer jüngsten Sitzung das Projekt „Behindertentoilette und -zugang“ einstimmig befürwortet und die Verwaltung mit der Einholung einer Kostenschätzung beauftragt.

Dass die Kosten bei solchen Baumaßnahmen nicht immer vorhersehbar sind, hat sich auch schon bei Bau des Hackschnitzelbunkers für die Auerberghalle gezeigt. Denn hierzu waren noch Umbauarbeiten im Gebäude und im Außenbereich notwendig, die im ursprünglichen Kostenangebot nicht enthalten waren. Außerdem ist der Bunker größer gebaut worden.

Im Haushalt 2014 waren nach Auskunft von Kämmerer Florian Budschied grundsätzlich 80 000 Euro für die Umkleiden vorgesehen. Diesses Geld wurde durch die Mehrkosten für Heizung, Bunker und Umbau bereits aufgebraucht.

Für den Umbau der Auerberghalle sind in den Jahren 2013 und 2014 ingesamt bereits 283 000 Euro angefallen. „Nachdem die Haushaltsmittel nicht ausreichen, muss auf die Rücklage zurückgegriffen werden“, teilte der Kämmerer den Gemeinderäten mit. Und die stimmten notgedrungen auch zu.

mg

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