Mädchen klaut Papas Autoschlüssel und unternimmt Spritztour mit Cousin (7) - es geht böse aus

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Bad-Jubiläum: Wetter hält Besucher fern

Peiting - Ins Wasser gefallen ist am Samstag der Familientag zum Jubiläum des Peitinger Wellenfreibads. Dafür waren die Badenacht am Freitag und der Sonntag ein Erfolg.

Der Wettergott zeigte sich am Samstag recht ungnädig. Der Freibad-Schach-Platz blieb leer, die Mohrenkopfschleuder hatte nur wenige Einsätze, und die Wasserwachtler saßen mit ihrem Schlauchboot lieber im Trockenen. Kein Zumba und schon gar kein Arschbomben-Contest. Während die Klasse 10 M der Mittelschule Peiting mittags noch das geplante Entenrennen auf der Peitnach mit immerhin rund 30 Teilnehmern durchziehen konnte, sorgte ein Gewitterschauer am frühen Nachmittag für gähnende Leere im Wellenfreibad.

Dabei hatte sich das Team des Wellenfreibads solche Mühe gegeben, um den 40. Geburtstag der Badeeinrichtung zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Tennis-Volleyball mit dem TC Peiting, Familienprogramm mit dem Juze, Zumba mit Sabine Seelos und Wasserwacht-Vorführungen mit der Ortsgruppe Peiting-Schongau waren geplant. Zudem standen für die verschiedenen Wettbewerbe attraktive Preise parat. „Die Organisatoren haben sich am Mittwoch getroffen. Da waren die Wetterprognosen gar nicht so schlecht, und wir haben beschlossen, es am geplanten Termin durchzuziehen“, so Marktkämmerer Christian Hollrieder.

Am Freitagabend hatten die Jubiläumsfeierlichkeiten mit langer Badenacht und DJ Charly auch noch einen vielversprechenden Auftakt genommen. Die Veranstaltung war laut Hollrieder bestens besucht. Und auch der Sonntag grüßte mit strahlend blauem Himmel, so dass sich bereits am frühen Morgen die ersten Badegäste einfanden, um ein paar Runden zu schwimmen, bevor dann ab 11 Uhr ein Frühschoppen mit Musik und einer Vorführung der Peitinger Goaßlschnalzer mit großem Finale direkt am Schwimmbecken auf dem Programm stand.

Badreferent Alfred Jocher packte zur Freude der kleinen Besucher dann auch noch einmal die Gummienten fürs Wettrennen aus, und die Hüpfburg wurde aufgestellt. Fürs Preisschafkopfen unter der Leitung von Gunnar Prielmeier fanden sich immerhin Teilnehmer für drei Tische ein.

Insgesamt waren es aber weit weniger Besucher als erhofft, obwohl angesichts der Wetterlage gänzlich auf Eintritt verzichtet wurde, so die Bilanz. „Das ist schon sehr schade, da wir das Fest gut ein Vierteljahr vorbereitet haben“, fasste Hollrieder zusammen. Für das Wetter gibt es eben keine Garantie.

Ursula Fröhlich

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