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Schweres Gerät hatte der Schützenverein aus Wildsteig beimSchützenumzug in Prem im Schlepptau.

Schützengau Schongau

Bärenstarkes Schützenfest in Prem

Prem - Als „bärenstarke Veranstaltung“ bezeichnete Schirmherr und Bürgermeister Herbert Sieber aus Prem das 62. Gauschießen in seinem Ort und dankte seinem Schützenverein und der ganzen Gemeinde für ihr Engagement, ohne das diese Veranstaltung nicht so gut gelungen wäre.

Der Schützenverein Prem hatte aber noch einen weiteren Grund zur Freude – sein 125-jähriges Bestehen. Der letzte Tag des fast dreiwöchigen Bierzeltes in der Gemeinde Prem war der gestrige Festsonntag. Er begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Ortsmitte zu dem zahlreiche Einheimische, Urlauber und Bürger aus den Nachbargemeinden kamen.

„Unser Dorf hat das Sonntagsgewand angezogen um das 125-jährige Jubiläum unseres Schützenvereins zu feiern“, freute sich Bürgermeister Sieber über den hohen Geburtstag. „Seit Jahrhunderten ist ein Fahnenband die höchste Auszeichnung, die ein Verein oder ein Verband erhalten kann“, mit diesen Worten überreichte Sieber das wertvolle Geschenk an den Premer Schützenmeister Günther Heißerer und wünschte sich: „Möge auch der Schützenverein uns die Ehre erweisen und das Band mit Stolz bei besonderen Anlässen der Allgemeinheit präsentieren.“

Den anschließenden Frühschoppen gestaltete die Musikkapelle Prem musikalisch.

Insgesamt knapp 70 Gruppen nahmen dann am Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen am Festumzug durch die Gemeinde teil. Besonders viele Besucher versammelten sich zwischen Pfarrkirche und Maibaum und suchten sich – wenn möglich – ein Schattenplätzchen heraus. Unter den vielen Zugteilnehmern waren 32 Schützenvereine, 16 Musikkapellen und fünf Trommlerzüge.

Schützenfest in Prem: Das sind die Bilder

Nach dem Umzug sorgten die Schönegger Almmusikanten im Zelt für Stimmung. Mit dem Platzschießen der Böllerschützen und dem musikalischen Abschluss der Musikkapelle Buching ging das besondere Fest für die zahlreichen Besucher und die gastgebende Gemeinde zu Ende.

Gwendolin Sieber

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