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Baugebiet "Am Punzenberg" wird erweitert

Schwabsoien - Auf den Weg gebracht hat die Gemeinde Schwabsoien die Erweiterung ihres Neubaugebietes „Am Punzenberg“. Der Bebauungsplan ist nun beschlossene Sache.

Einen wahren Beschluss-Marathon haben die Mitglieder des Schwabsoier Gemeinderates hinter sich. Schließlich galt es in der jüngsten Sitzung, alle Einwände gegen die Erweiterung und Änderung des bestehenden Bebauungsplanes abzuwägen, damit am Punzenberg weitere Häuser gebaut werden können.

Nichts gegen diesen Plan haben das Staatliche Bauamt, das Vermessungsamt, das Landesamt für Denkmalpflege, der Kreisbrandrat, der Kreisheimatpfleger, die Kreishandwerkerschaft, der Bund Naturschutz sowie die Unternehmen E-Plus und LEW TelNet. Zumindest haben sie trotz Aufforderung als Träger öffentlicher Belange keine Stellungnahme abgegeben, also wird ihre Zustimmung angenommen.

Ihr Zustimmung schriftlich geschickt haben die Polizei Schongau, das Amt für Ländliche Entwicklung, Schwaben Netz, die IHK, das Landes-Umweltamt, das Landratsamt (Bauamt und techn. Umweltschutz), die Regierung von Oberbayern und der Planungsverband Oberland.

Den Wünschen des Fachlichen Naturschutzes am Landratsamt entspricht die Gemeinde, indem sie Mauern, die zum Geländeausgleich aufgrund von Höhenunterschieden gebraucht werden, maximal 1,25 Meter hoch und aus Naturstein, oder mit diesem verkleidet, erlaubt.

Der Bauernverband hat in seiner Stellungnahme darauf hingewiesen, dass der Punzenbergweg von Landwirten auch zum Viehtrieb benutzt wird. Daher sollte im Bebauungsplan die Verpflichtung der zukünftigen Häuslebauer stehen, einen Zaun zur Straße hin zu errichten, um den ordnungsgemäßen Viehtrieb zu gewährleisten. Während Wolfgang Scholz, selbst Landwirt, diesen Vorschlag befürwortete, lehnte ihn Manfred Schmid ab: „Ich will keinen dazu zwingen, da einen Zaun bauen zu müssen.“ Schließlich einigten sich das Gremium, im Bebauungsplan auf den Viehtrieb hinzuweisen.

Völliges Unverständnis bei Rathauschef Neumann und den Gemeinderäten rief aber die Stellungnahme der Deutschen Telekom hervor. Denn die will, wie schon im bestehenden Baugebiet, ausschließlich oberirdische Telefonleitungen - sprich Masten - verlegen. „Die wollten damals schon mit aller Macht Masten, und wir haben uns dagegen gewehrt“, erinnerte Neumann. Der Gemeinderat beauftragte daher das Planungsbüro dafür zu sorgen, dass bei der Erschließung des Baugebietes Leerrohre für die Telekomleitungen im Boden verlegt werden. Alles weitere werde in einem separaten Erschließungsvertrag geregelt.

Jochen Schröder

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