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Bereits 20 Millionen Euro Fördermittel für das Auerbergland

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Die neuesten Informationen über die Dorferneuerung und das Auerbergland lieferten Bernbeurens Bürgermeister Heimo Schmid (rechts stehend) und Regionalmanger Reinhard Walk (vorne rechts sitzend). foto: mg
Die neuesten Informationen über die Dorferneuerung und das Auerbergland lieferten Bernbeurens Bürgermeister Heimo Schmid (rechts stehend) und Regionalmanger Reinhard Walk (vorne rechts sitzend). foto: mg

Bernbeuren - Rund 20 Millionen Euro an Fördermitteln sind in den vergangenen 20 Jahren in das Auerbergland geflossen.

Diese Zahl konnte Regionalmanager Reinhard Walk bei einem Informationsabend im Pfarrstadl in Bernbeu-ren bekanntgegen.

„In Einklang mit der Natur aktiv Zukunft gestalten“ - dieses Motto hat sich das Auerbergland auf die Fahnen geschrieben, und dafür dafür sind in den vergangenen 20 Jahren schätzungsweise mehr als 50 Millionen Euro investiert worden. Was die Gemeinde Bernbeuren betrifft, beläuft sich die Summe der Investitionen laut Auskunft von Bürgermeister Heimo Schmid auf insgesamt acht Millionen Euro (bei einer Fördersumme von 3,5 Milllionen Euro).

„Die Dorferneuerung ist ein Segen - wenn auch anstrengend“, räumte der Bernbeurer Bürgermeister ein. Das Ganze müsse von unten nach oben wachsen, auch die Vereine und die Kirche gehörten dazu. „Die Leute, die man gebraucht hat, waren immer dabei“, lobte Schmid das Engagement der Bürger bei der Dorferneuerung.

„Die Fördermittel wären nicht in diesem Umfang geflossen, wenn es den Zusammenschluss Auerbergland nicht gäbe“, stellte Regionalmanager Reinhard Walk noch einmal klar. Das Auerbergland und der Pfaffenwinkel seien vernetzte Partner, die eine gemeinsame Strategie verfolgten.

Was ist schon alles umgesetzt und was passiert derzeit im Auerbergland? Da konnte Walk eine Reihe von Projekten aufzählen, z.B. den Badeplatz St.Urban in Rieden am Forggensee, den Lech- und moorweg in Prem (fast fertiggestellt), den Bootsanlegeplatz am Tiefental und den Drachenweg in Roßhaupten, den Bürgertreff in Lauterbach (Steingaden), den Pilgergarten in der Wies, den Lechrundweg in Lechbruck (dort fehlt nur noch die Brücke über den Schwanenbach) und die Via Damasia-Wanderrundwege am Auerberg (offizielle Inbetriebnahme am 5. Juni).

Was läuft an oder ist in Vorbereitung? Da nannte Walk das MIZ-Projekt in Altenstadt („Miteinander in die Zukunft“), die Erlebnisradroute „Sachsenrieder Bähnle“, das Projekt Auerbergland@venture und die innerörtlichen Leitsysteme.

Aktiv ist das Auerbergland aber auch bei der Breitbanderschließung („Erfolg durch gemeinsame Aktion“), der Ortskern-Revitalisierung (mit Partner-Bezirk Landeck) und die Gewerbedatenbank im Internet.

Welches sind die Zukunftsthemen? Da nannte Walk zuerst die Wirtschaft und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Auerbergland und im westlichen Pfaffenwinkel. „Wir wollen die schlechten Busverbindungen angehen“, so der Regionalmanager. Weitere Themen sind die Elektro-Mobilität, die Auerbergland-Ausstellung und das Jubiläum „2000 Jahre Römer am Auerberg“ im Jahr 2012. Auch das 20-jährige Bestehen des „Auerberglandes“ kann im nächsten Jahr gefeiert werden.

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