Israel schränkt Zugang zum Tempelberg wieder ein - Neue Gewalt befürchtet

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Die Tribüne am Bernbeurer Fußballplatz soll Richtung Norden erweitert und komplett überdacht werden.

Sitzung in Bernbeuren

Größere Tribüne schon mehr als ein Traum

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Bernbeuren -  Einen ersten Blick auf den Plan für eine Erweiterung der Fußballtribüne warfen die Gemeinderäte von Bernbeuren in ihrer jüngsten Sitzung.

„Wir haben keinen zeitlichen Druck“, machte Bürgermeister Martin Hinterbrandner deutlich. Aber man könne sich auch nicht komplett ins Hinterzimmer verziehen, man sehe ja schon erste Schritte in Sachen Sanierung Fußballplatz.

So legte der Rathauschef jetzt einen Eingabeplan vor

In Absprache mit dem Geldspender und dessen Planer ist nun vorgesehen, dass der jetzige Unterstand am Fußballplatz mit einer Länge von 31,5 Metern in Richtung Norden mit einem kleinen Geräteraum (rund 24 Quadratmeter groß) und einer neuen Tribüne (Länge 24 Meter) erweitert werden soll. Der Aufbau sei einfach zu bewerkstelligen: Betonstelen sollen auf ein Kiesbett gelegt werden und als Sitz- und Stehplätze dienen. Ein Fundament werde lediglich für die Befestigung der Überdachung notwendig, so hierfür noch Geld übrig ist. Auch eine Verkleidung der West-Seite – der Regenseite – sei angedacht. Diese solle wie auch das Dach selbst in Blech ausgeführt werden.

„Wir haben versucht, eine möglichst kostengünstige Variante vorzustellen“, führte dann Vizebürgermeister Markus Socher aus. Von einer VIP-Lounge, die in der Aufstiegseuphorie mal ganz kurz im Raum stand, ist natürlich auch keine Rede. Hinterbrandner: „Da bin ich beruhigt, so passt das ins gesamte Umfeld – und auch der Altbestand bleibt.“

Hinterfragt wurde die Planung für den Geräteraum. Dieser sei notwendig und werde auch mal zur Ausgabe von Getränken zur Verfügung stehen – einen eigenen Gastroraum wolle man nicht planen, weil hierfür diverse Auflagen zu erfüllen seien, so die Erläuterung Sochers.

Momentan zählt erst einmal das Sportliche

Nicht ganz einig war man sich dann, ob man nun gleich direkt über den vorliegenden Eingabeplan abstimmen solle oder lediglich über die Tendenz, dass in diese Richtung weitergeplant werden könne. Florian Hipp warnte gar davor, auf drei Baustellen gleichzeitig tätig zu werden und am Ende schon Fakten zu schaffen, wofür dann gar kein Geld mehr übrig sei. Die Prämisse müsse immer sein, erst der Platz, dann die Tribüne. Es blieb dabei: abgestimmt wurde nur über die grundsätzliche Absicht, diese Planung so aufzunehmen. Einen konkretisierten Bauplan möchte Hinterbrandner in der Septembersitzung Richtung Landratsamt auf den Weg bringen.

Gut leben können damit die Fußballer. Gefallen an der ersten Planung fand Besucher Felix Lindauer, Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Bernbeuren: „Ich finde es auch super, es so zu machen, aber vor November will ich davon noch nichts wissen – jetzt zählt zunächst einmal nur das Sportliche.“

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