Schulbusse stoßen zusammen: Zwei Kinder schwer verletzt - Unfallursache offenbar bekannt

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Feiern zusammen den Josefitag (v.l.): Georg Gruber, Josefine Steck, Josef Echtler, Anton Steck, Georg Huber und Richard Weiher. Alle sind aus Bernbeuren. 

Josefitag auf dem Auerberg

„So viele Josefs gibt’s sonst nirgends“

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Josefs, Josefas und Josefinen haben auf dem Auerberg ihren Namenstag gefeiert. Auch einige Zimmerer waren dabei - schließlich ist Josef ihr Schutzpatron.

Bernbeuren – „Ich bin der älteste hier“, stellt sich Josef Hörmüller vor. Wie alt, das will er nicht gleich verraten. Er lässt erst einmal jeden raten und freut sich, dass er von allen jünger geschätzt wird. Bei allen funktioniert sein Rätsel aber nicht, schließlich ist er unter den ganzen Josefs ein alter Bekannter. Jedes Jahr ist er beim Josefitreffen auf dem Auerberg dabei. Deswegen wissen viele auch schon, dass er 93 Jahre alt ist.

Mit vier anderen Josefs hockt er zusammen, trinkt Bier und ratscht. „So viele Josefs auf einmal gibt es sonst nirgends“, freut er sich. Allerdings haben es sich auch zwei Männer mit anderen Namen an dem Tisch bequem gemacht. Doch auch Markus Socher und Georg Geisenhof haben die Berechtigung, beim Josefitag mitzufeiern – schließlich sind sie Zimmerer und Josef bekanntlich ihr Schutzpatron.

Zimmerer feiern beim Josefitag auf dem Auerberg mit

Tatsächlich sind sie nicht die einzigen Vertreter ihrer Berufsgruppe auf dem Auerberg. Mehrere Zimmereien sind mit ihren Mitarbeitern bei dem Treffen dabei. Alle in Tracht.

So gehört sich das auch, finden Georg Huber, Georg Gruber und Richard Weiher, alle aus Bernbeuren. „Der Josefitag ist für alle Namensträger und Zimmerer jedes Jahr eine Verpflichtung. Nur Krankheit und viel Arbeit entschuldigen“, sagt Huber und lacht.

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Josefine und Anton Steck sowie Josef Echtler, die mit am Tisch sitzen, sehen das ähnlich. Dass der Josefitag 1968 als Feiertag abgeschafft wurde, finden sie immer noch schade. „Aber wir ziehen das noch raus und feiern trotzdem“, erklärt Georg Huber. Jedes Jahr ist die Gruppe auf dem Auerberg dabei. Sie erinnern sich, dass zu Anfangszeiten sogar der Pfarrer, alle Ministranten und die Musiker Josef hießen. Mittlerweile werden da Ausnahmen gemacht. Schließlich ist es auch nicht mehr so, dass es gleich mehrere Josefs in einer Familie gibt, erklären sie. „Meine Großmutter und Mutter hießen auch schon Josefine“, erzählt Steck. Und Georg Gruber hat sogar einmal mit vier Josefs in einem Haus gewohnt.

27. Josefitag auf dem Auerberg

Alles hat sich aber nicht verändert: Auch heuer wurde der Josefitag auf dem Auerberg traditionell mit einem Gottesdienst eröffnet. Danach strömten die Josefs, Josefinen, Josefas und Zimmerer in den Panoramagasthof. Zum gemütlichen Zusammensitzen bei bayerischer Musik – und natürlich um auf den gemeinsamen Namenstag anzustoßen.

Bereits zum 27. Mal hat Josef Wohlfahrt den Josefitag organisiert. „Mittlerweile ein Selbstläufer“, erzählt er. In einem kleinen Buch hält er alles fest. Fotos, Zeitungsausschnitte und alle Namen der Anwesenden. Aus dem ganzen Schongauer Land und dem Ostallgäu kommen die Besucher.

Josef Götsch aus Ingenried ist mit 16 Jahren einer der jüngsten. Er findet es super, dass sein Namenstag so groß gefeiert wird. „Das gibt es bei keinem anderen Namen.“

Dieser Meinung schließt sich auch Josefine Steck aus Bernbeuren an. „Meinen Namenstag vergisst niemand“, freut sie sich. Und auch, dass es mittlerweile wieder ein paar mehr Josefs und Josefinen gibt findet sie gut. Der jüngste Josef beim Treffen in Bernbeuren war übrigens zwei Jahre alt. Er wollte nach dem Gottesdienst aber lieber wieder heim.  

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