Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

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Die Bernbeurer „Diebe“ mit dem Rieder Maibaum, den sie in der Nacht auf Ostermontag geklaut haben.

In der Nacht auf Ostermontag

Bernbeurer klauen den Rieder Maibaum

Die Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag haben rund 50 Burschen aus Bernbeuren auf dem Weg nach Rieder bei Marktoberdorf verbracht. Der Rieder Maibaum, der im Ortsteil Weißen bei Familie Vogel gelagert wurde, war das Ziel ihrer Begierde – und ihre Tour sollte von Erfolg gekrönt sein.

Bernbeuren – Ab 23 Uhr fuhren die ersten zwölf „Auskundschafter“ in den außerhalb liegenden Weiler und fanden den Baum oben an einem Stallgebäude hängend vor. Sie beobachteten die Lage und richteten auch alles für einen möglichen Abtransport her. Um 0.30 Uhr waren mit insgesamt zwölf Autos und einem Traktor alle motivierten Maibaumdiebe anwesend, die nach dem Umparken von zwei unterhalb stehenden landwirtschaftlichen Maschinen begannen, mit Kettenzügen den mit Zurrgurten gesicherten Baum aus vier Metern Höhe herunterzulassen.

Auf dem speziell für das Maibaumtransportieren umgerüsteten Baumwagen schoben die 50 jungen Männer den gut 29 Meter langen Baum dann über eine längere Strecke über Felder, um aus der Sichtweite der umliegenden Häuser zu gelangen. Danach wurde der Traktor angehängt, und es ging Richtung Sulzschneid nach Heggen und dann über Stötten und Hofen nach Bernbeuren, wo die erfolgreiche Ankunft um kurz vor 4 Uhr morgens gefeiert wurde.

Nach Auskunft der Bernbeurer ist auch die Auslöse mit der Feuerwehr Rieder bereits ausgehandelt, und es wird beim Maibaum-Aufstellen am 1. Mai für alle Bier und Brotzeit geben. Bis der Baum wieder nach Rieder zurücktransportiert wird, obliegt es nun den „Dieben“, auf das Brauchtums-Symbol der Nachbarn aufzupassen. 

Kathrin Zillenbiehler

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