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Eher ruhigere Töne schlugen die Musiker des Blechbläser-Ensembles innerhalb der Bernbeurer Jugendkapelle in ihren Beiträgen an. 

Jahreskonzert der Jugendkapelle Bernbeuren in der Auerberghalle

23 Bernbeurer Jungmusiker mit kurzweiliger Melodienfolge

Die Bernbeurer Jugendkapelle hat es auch heuer wieder geschafft, zum Jahreskonzert viele Besucher in die Auerberghalle zu locken. Dirigentin Elisabeth Keck hatte dazu mit den 23 jungen Musikern eine kurzweilige Melodienfolge einstudiert, wozu Tobias Mayrock alle Zuhörer begrüßte.

Bernbeuren – Die Ansage blieb ebenfalls der Jugend überlassen, so dass Gisela Wohlfahrt und Stefan Geiger zu jedem Titel eine Kurzinfo zu Komponist und Arrangeur verlasen.

Der passende Beginn, das „Break up“ von Thomas Asanger, spiegelte dabei den Aufbruch der Blasmusik wider, die mit frischem Wind und neuer Energie auch wieder bei der Jugend immer beliebter wird. Auch der Hit „Shut up and dance“ der Formation „Walk the moon“, der für ein Blasorchester von Matt Conway arrangiert wurde, erkannten im Publikum viele Jüngere sofort.

Bei der Filmmusik zu „Fluch der Karibik und „Summer of 69“ sah man den jungen Künstlern die Spielfreude richtig an, und Julia Sprenzel gab bei letzterem Lied von Bryan Adams erneut ihr gesangliches Talent zum Besten.

Traditioneller ging es dann mit der Uschi-Polka von Peter Fihn oder „Melodie und Harmonie“ von Siegfried Rundel weiter, so dass wohl alle Gäste ihre Lieblingsmusikrichtung im Konzert wiedergefunden haben dürften.

Nach der Pause zeigten Theresa Kohler, Katharina Lerchenmüller und Annalena Holzmann in Einzelvorspielen ihr bisher gelerntes Können auf der Klarinette. Die Musikerinnen werden erst noch zur Jugendkapelle dazustoßen. Das Schlagzeug-Solo von Raphael Hurm kam schnell und schwungvoll daher, während das Blechbläser-Ensemble bei „A sternklare Nacht“ eher ruhigere Töne anstimmte.

Nachdem diesmal aus Termingründen viele moderne und traditionelle Stücke den Weg in das Programm Anfang Januar gefunden haben, wird es am 4. Advent dieses Jahres wieder ein klassisches Weihnachtskonzert der Jugend geben. Als Zugaben spielten das Orchester den Bozener Bergsteigermarsch sowie den Marsch „Freude zur Musik“, der laut Dirigentin Keck auf Wunsch der Jugendlichen in keiner Probe fehlen dürfe.

Die beim Konzert eingenommen Spenden werden für die Jugendarbeit der Kapelle verwendet, und die Musiker bedankten sich bei ihrer Dirigentin für ihr Wirken, wobei Keck den Dank zurückgab, da die Jugendlichen in der stressigen Probenphase so fleißig mitgemacht hat.
Kathrin Zillenbiehler

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