Martin Hinterbrandner tritt erneut an.

Kommunalwahl 2020

Hinterbrandner will’s nochmal wissen: Bernbeurer Bürgermeister tritt für die SPD an

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Lange hat Martin Hinterbrandner überlegt, jetzt ist seine Entscheidung gefallen: Der amtierende Bürgermeister von Bernbeuren kandidiert bei der Kommunalwahl am 15. März erneut für den Chefposten im Rathaus. Antreten wird er diesmal für die SPD, nachdem ihn die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) bekanntlich nicht mehr aufgestellt hatte.

Bernbeuren – Es war ein bitterer Moment für Hinterbrandner, als im Oktober bei der Aufstellungsversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft das Ergebnis der Wahl in der voll besetzten Auerberghalle verkündet wurde. Von den 201 abgegebenen Stimmen erhielt der amtierende Bürgermeister nur 48. 151 Wahlberechtigte votierten dagegen für seinen Kontrahenten Josef Köpf. Es war eine krachende Niederlage für Hinterbrandner. Dennoch ließ der Bürgermeister damals offen, ob er mit einer eigenen Liste einen erneuten Anlauf wagen würde.

Diese Entscheidung ist nun gefallen. „Nach einiger Zeit reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, bei der kommenden Bürgermeisterwahl wieder für das Amt des Ersten Bürgermeisters zu kandidieren“, teilte Hinterbrandner am Donnerstagabend per E-Mail mit. Einstimmig nominiert hat den Amtsinhaber die SPD, deren Mitglied Hinterbrandner seit einigen Jahren ist. Da es in Bernbeuren keinen Ortsverein gebe, habe die Partei die ortsansässigen Mitglieder zu einer Aufstellungsversammlung eingeladen, erklärte Hinterbrandner am Freitag im Gespräch mit den SN. 

Wie viele erschienen sind, will der Bürgermeister nicht verraten. „Es waren aber deutlich mehr als die gesetzliche vorgeschriebenen drei.“ Der Zuspruch habe ihn selber überrascht. Damit haben die Bernbeurer am 15. März die Wahl zwischen drei Bürgermeisterkandidaten. Neben Köpf und jetzt Hinterbrandner hat bekanntlich auch Karl Schleich von der Wählergemeinschaft Bernbeuren (WLB) seinen Hut in den Ring geworfen.

Was genau den Amtsinhaber zu seiner erneuten Kandidatur bewogen hat, möchte Hinterbrandner zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. „Es war sicher keine leichtfertige und einfache Entscheidung – und vielleicht wird diese Entscheidung sowie der hierfür gewählte Weg einige überraschen.“ Deshalb wolle er den „interessierten und neugierigen Bürgern“ seine Beweggründe selbst und direkt mitteilen. „Hierfür lade ich die Bernbeurer Bevölkerung am 10. Februar in die Auerberghalle ein.“

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