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Viele Teilnehmer und Zuschauer hat im Jahr 2017 die erste Auflage der Auerberg Klassik nach Bernbeuren geholt. Das Rennen mit alten Motorrädern auf den Auerberg soll im kommenden Jahr zum zweiten Mal stattfinden.

Aus dem Gemeinderat Bernbeuren

Landratsamt genehmigt zweite Auerberg Klassik

Die Freude im Bernbeurer Gemeinderat über die Entscheidung der Behörde ist groß: Die zweite Auerberg Klassik kann stattfinden. Das Konzept wird beibehalten, die Planung für 2019 läuft bereits.

Bernbeuren – Eine „bärige Veranstaltung“ ist sie gewesen, die Auerberg Klassik im Jahr 2017“, sagte jüngst Gemeinderat Jürgen Zillenbiehler bei der vergangenen Sitzung des Bernbeurer Gemeinderates. Und das Konzept sei „super für die Außen- und Innenwirkung der Gemeinde“ gewesen, wie Bürgermeister Martin Hinterbrandner ergänzte.

Rückblick: Über 170 Motorradfahrer auf ihren historischen Maschinen, mit und ohne Seitenwagen, hatten sich im vergangenen Jahr zum Rennen auf den Auerberg getroffen, und die Gemeinde schwelgte im Glücksrausch zwischen Bezingeruch und dem Knattern der Motoren. Auch Polizei und Landratsamt waren voll des Lobes gewesen, sämtliche Anforderungen und Auflagen seien eingehalten worden.

Vor Kurzem nun hat man beim Landratsamt angefragt, ob eine Neuauflage des so erfolgreich gestarteten Motorradrennens am Auerberg im kommenden Jahr vom 13. bis 19. September möglich sei. Die Antwort folgte im Handumdrehen: „Dass die so schnell ihr Einvernehmen geben, damit hätte ich nicht gerechnet“, freute sich Zillenbiehler sichtlich.

Noch sei die Veranstaltung aber nicht in trockenen Tüchern: Man wolle das Konzept aus dem Jahr 2017 beibehalten und natürlich das ein oder andere ergänzen, wie etwa zusätzliche Toilettenhäuschen aufstellen. Und selbstverständlich müssten noch Gespräche etwa mit der Feuerwehr, Grundstückseigentümern und Vereinen geführt werden und die Verpflegung an der Strecke sichergestellt sein.

Nach der ersten Auerberg Klassik wurde damals ein Zwei-Jahres Rhythmus angedacht, nun ist die zweite Auflage zwei Jahre später in greifbarer Nähe. Dass dies jedoch so weiter gehe, „ist nicht zementiert“, so Zillenbiehler. Wichtig sei aber vor allem, dass man sich nicht mit dem Rossberg-Rennen bei Sonthofen ins Gehege kommen will.

 Myrjam C. Trunk

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